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Cosmographei oder beschreibung aller länder, herrschafften, fürnemsten stetten, geschichte[n], gebreüchen, hantierungen etc. / zum offtere[n] mal trefflich seer durch Sebastianu[m] Munsteru[m] gebessert in weldtlichen vn[d] natürlichen historien, vn[d] ietzunder aber biß auff das tausent fünffhundert drei vn[d] fünfftzigst jar gemeret. Item auff ein neüws mit hübschen figuren vnd landtafle[n] geziert, sunderliche[n] aber werden darin co[n]trafehtet siben vn[d] viertzig stett, vnder welche[n] bei dreissig auß Teütscher nation nach jrer gelege[n]heit dar zu kommen, vnd vo[n] der stetten oberkeite[n] do hin sampt jren beschrebungen verordnet
Entstehung
Seite
LXIX
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Von S; bottland. lxix

verantworten diſe ynred alſo/ das dem Bapſt vnnd der kirchen zůſtund das ge-

ſatz gottes auß ʒůlegen. Alſo ward der from̃ künigüberredt/ das er ließ verſam-len ein Reichßtag/ auff welchen er auch berůfft die pfaffen vnnd theologen/ fol-get ihꝛem toꝛechtigen rath/ fiengein kriog an wider ſeinen ſchwager vnd kam darin vmbſein leben. 1s. Jacobus der fünfft was eins jars alt do ſein vatter vmbkam/ ward Anno tauſent funff hundert vnnd fünffʒehen gekroͤnt Schonen-do man dann pflegt ʒů kroͤnen die Schottlendiſche kůnig. Dar zwiſchẽ ward auß

Franckretch berůfft Johannes des geſtoꝛben künigs vat ters bꝛůder ſun/ das erdes jungen künigs für münder vnd ſtatt halter im Reich were. Vnd als er in das

eich kam fieng er an ein krieg ſampt dem Frantz o ſen wid die Engellender/ vndließ die fürſten toͤdten/ die im krieg von künig Jacoben gewichen waren/ wie erver meynt/ vnd do mit legt er ein haſß auff ſich/ můſt ſich auch beſoꝛgen ſeines lebens/ darumb wich er auß dem land in Sranckreich. Do aber künig Jacob auffgewůchs/ nam er der ee des künigs von Franckreich er ſtgeboꝛne tochter/ vnndals ſte im erſten jar gſtarb/ nam er ein ander fürſtlich weid auß Franckreich das

noch lebt/ vnd iſt nit mere dann ein einige tochter von jnen erboꝛen voꝛhanden/von deren wegen jetzunt ʒzwiſchen den Schotten vnnd Engellendern auch ſtaͤte

rieg ſeind. Ir vatter künig Jacob der fünfft/ iſt ſchier vmb kommen wie ſeindatter künig Jacob der vierdt. Es hetten ſich ʒů beiden ſeiten verwilligt künigJacob der fünfft auß Schottland/ vnd künig lꝰẽrich der achteſt auß Engellãd/ein frünt lich geſpꝛech ʒůhalten ʒů Eboꝛac/ in welchem fürgenommen was/ dasraw Mar gret des künigs ʒů Engelland tochter würd ver maͤhlet künig Jaco-en/ der do zůmal ein wittling was/ aber die biſchoffen in Schottland beſoꝛgten

es würd ihꝛ künig auß dem geſpꝛaͤch künigs Henrichẽ der religion halb etwas ver

Adert/ darumb verſchůffen ſie durch den künig von Franckreich/ das er künigJacoben hetzt zum krieg wider den künig von Engelland. Aber es ſchlůg jm nitwol auß. Dann er hett kein glück auff ſeiner ſeiten/ das kümmert ihn alſo ſeer-das er ſich nider legt im ſchloß Falckenland/ vnd ſtar b voꝛ leyd/ do war d ſtarhalter vnd fürmünder der einigen verlaſſen tochter geſe etzt/ ſein ver wãdter/ der graue vonn Vꝛania vnnd herꝛ ʒů Hammulton/ der fürt jetz ʒů zeiten kriegwider den künig von Engelland von wogen der tochter ſo kü-nig Jacob hinder ihm verlaſſen hat ſienit gebenwill dem Engellender/ nemlich künig ldenrichs ſun/ wie voꝛmals abge-redt iſt woꝛden.. iif Doiſpanie