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Cosmographei oder beschreibung aller länder, herrschafften, fürnemsten stetten, geschichte[n], gebreüchen, hantierungen etc. / zum offtere[n] mal trefflich seer durch Sebastianu[m] Munsteru[m] gebessert in weldtlichen vn[d] natürlichen historien, vn[d] ietzunder aber biß auff das tausent fünffhundert drei vn[d] fünfftzigst jar gemeret. Item auff ein neüws mit hübschen figuren vnd landtafle[n] geziert, sunderliche[n] aber werden darin co[n]trafehtet siben vn[d] viertzig stett, vnder welche[n] bei dreissig auß Teütscher nation nach jrer gelege[n]heit dar zu kommen, vnd vo[n] der stetten oberkeite[n] do hin sampt jren beschrebungen verordnet
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CCLXII
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0elxij DODas ander buͤchdo der regen darauff kam. Nach diſer ſchlacht begertẽ die Cimbern von den Rmern das ſie jnen ein wonung yngeben. Vnd als das die Romer wolten thůn-

haben ſie mitt jnen noch ein ſchlacht gethon auff der Etſch nit ferꝛ von VerondDer ander oder Bern. In diſer ſchlacht hetren die Roͤmer auff ihr ſeiten ʒwei vnnd fünfftzi gcinbern ¶tauſent fůß/ vnd ſchlůgen wol hundert tauſent Cimbern todt/ vnnd fiengkrieg. en mer dann ſechtzig tauſent. Ettliche andern ſpꝛechen/ das der Cimbern in diſeſchlacht ſeyent vmbkommen hundert tauſent vnd viertzig tauſent. Es were miRom auß geweſen/ ʒů diſer ʒeit/ wan ſie Mar ium nit hetten gehabt Darumſpꝛicht Plutarchus/ dz er ð dritt ſey geweſen der Rom erbauwẽ oder wider bꝛachhab. Aber er můſt in diſem krieg auff erwecken alle Roͤmiſche krefft. Er ermanalle die/ die der Romer freünd vnd geſellen waren. Er ſchoͤpfft gar nahe auß denRoͤmiſchen ſchatz/ do mit er krieger gnůgüberkommen moͤcht. Er beruͤfft auwider land/ auch wid r der ſtatt recht/ alle vertr ibne vnnd außflüchtige⸗ 5moͤꝛder vnd andere henckerme ſſige menſchen/ do mit er ein groſſen hauffen leihet/ den fyenden widerſtand zůt hůn. Ich laß his anſton/ wie grauſam gehandlwoꝛden iſt mit den weybern kindern der Cim bern. Dan ſte machten nach übtewindung rer maͤnner ein wagen burg vnnd theten den Roͤmern ein herten wi 15ſtand/ biß ſie ʒů letſt ſich ſelbs vmbꝛachtenn nach dem ſie nitt ſtarck gnůg wareihrem fyend widerſtand zůthůn.

Die Gothen vnd Gunen ſchedigen Italian.2 Nno nach Chꝛiſti geburt vier hundert vnnd zwoͤlff namen die Go;then Rom yn/ doch wereten ſich die Romer ſo lang biß der hung 1ſie trib in die not/ das ſie menſchen fleiſch gezwungen wurden s,eſſen. In dreyon tagen ward ſie von den fyenden ber aubt vndeplündert/ die fur hin lange zeit her künigreich vnd lender beran 1daruon ſchꝛeibt der heilig lier onymus alſo. Es iſt wol ein erbermliche ſadedas die ſtaet jetzunt gefangen wirt/ die voꝛhin die gantʒ weldt gefangen hat. DeGothen künig hieß Ala: icus/ vnnd auff in ward künig Ataulphus/ der fiel auchin die ſtatt vnd beraubt ſie/ vnd nam was ſein voꝛfar übergelõ hat Er wolt auchden namen Rom abgethon haben/ vnd ſie fürthin Gothiam genent habẽ⸗ 4 5ward daran vierhindert. Anno Chꝛiſti 454. do d Hunen kunig Attila die 75Aquilegiã oder Algar lange zeit het belagert/ vnd ſie doch nit gewinnen mecvnd über das ſein hoͤꝛ voꝛ der ſtatt armůt bracht het/ vnd gar nahe verzul gh

let het ſie gewinnen/ begab es ſich ein 15 2n-

Augurin pr i er die ſtatt vmbꝛent das er ſche wo ſie andait urbkem, es were mit dem ſturm/ ſaheer wie die ſton ge;¶Ubtiie auff denn thuͤrnen geniſtet vnnd jungen 5

macht hatten/ auff ein ſtutz ihre iungen auſtatt binwegk in das nehſt geſtüd trůgen⸗ dobey er verſtůnd das die voͤgel erkanten was ſezuͤkünfftig was über die ſtatt/ nemlich dae 1z grundt ghon würd/ darumb ver manee. 5volck dz ſie mannlich mit dem ſturm die ſtan dgriffen/ vnnd verſchůff auch wan ein theil mwurd/ ſolten die andern an ihr ſtatt tretten am; alſo wurden die mauren ʒerbꝛochen/ vnn je-der fyend die ſtatt yn/ beraubt ſie vnd ſchlůs die äder man todt/ jung alt⸗ außtgeng chen