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Cosmographei oder beschreibung aller länder, herrschafften, fürnemsten stetten, geschichte[n], gebreüchen, hantierungen etc. / zum offtere[n] mal trefflich seer durch Sebastianu[m] Munsteru[m] gebessert in weldtlichen vn[d] natürlichen historien, vn[d] ietzunder aber biß auff das tausent fünffhundert drei vn[d] fünfftzigst jar gemeret. Item auff ein neüws mit hübschen figuren vnd landtafle[n] geziert, sunderliche[n] aber werden darin co[n]trafehtet siben vn[d] viertzig stett, vnder welche[n] bei dreissig auß Teütscher nation nach jrer gelege[n]heit dar zu kommen, vnd vo[n] der stetten oberkeite[n] do hin sampt jren beschrebungen verordnet
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CCCCVII
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wan er

Von wilden vnd ſeltzamen chieren vnnd allerlei wildpꝛaͤt/ ſo man in Wallis/ vnd gar nahe in dem gantzen Schweytzergebirg/ vnd hohen Alpen biß in Etſchland findt. 19 08 diſem land auff den Alpen vnd hohẽ bergẽ wonẽ vil wunderbarlicheN. ee Steinboͤck Ybſchẽ⸗ Gẽ/ Dachſen/ Moꝛmelthier/ groß klein haſen/ Steinhůner/ gꝛosklein Faſanen/ die groſſen nent Awꝛhanen/ die ſeind ig. i. pfund

8 ſcbwere/ Parniſen/ Haſel huner/ Rebhůner/ wild od ſchnee genß/wildtauben/ wi..

bild groß entẽ/ zweierlei waſſer entẽ/reigel⸗ riedſchnepffen/ dünckling-wachtlen reckolkke vögel ne del 5 vll baͤre/ waͤlff/ thierwoͤlff/ luxẽ/ füchß-pf ordern danmardern geyrẽ/falckẽ. etc. Hat kein hirtzẽ/ rech/ wild ſchwein⸗ coꝛdig(ſchütkrotren. Die bare im alp gebirg werde groß /ſtarck vnd für ande frow-uolchele do ſte ſtarck ochſen/ roß rinder darnider reiſſen/ deßhalbẽ ſie vom landvnd g unſtlich verfolgt werden. Das weib lin des bers tregt nie lenger dañzo tagböötgehiergemeiniich auff en mal vier jungen erſtlich gang klein⸗.vn 0 thier nitt ſchmertzen haben muß. Die geboꝛnẽ jungẽ ſeind gantz blůt/ on harDarn de/ gar ongeſtalt/ die lecket jr můter ſo lãg biß ſie ein geſtalt überkomment.iſt ein v paſt du hie vnden bei den Moſcowytern etwas woyter geſchꝛiben. Luchsa liſtig chier/hat ein balg vnd rucken mit flecken geſpꝛengt/ iſt mit rawbẽ nitſeſſgen c einem wolff/ doch nit ſo gar groß. Plinius ſchꝛeibt dz vnd allen vierlachs E ble l i 72 iden y; ö iſt leüten vnd viech au ſetzig. Dis thier wirt auch in Alpen laͤndn gefunfire gefangen/ vnd ſein balg. einem beſundern koſtlichen gefüll oderſer f gebraucht. Tachs iſt ein klein nidertraͤchtig thier in der groͤſſe als ein grofge be Naber vil dicker voͤlliger/ iſt bꝛeit über den ruck e⸗ hat kurtz uldertraͤchtkin dern fun ewch graw har über drucken mit ſchwartzẽ vermiſcht. Sein kopff iſt

i

i beiſſig b ſehwartz/ neben an den backẽ weiß. Es hat ein dicke haut iſt ein hertdk

t ich habẽ ein naſen vnd

vnd kan mag nit gar wol lauffen. Es ſeind ʒwererlet/ etlich habẽ.

Mga wieem bed, die anderm habe leeſck vnd e e

ſer wi vo vil obß wachßt/ daruõ wer den ſte herbſk zeit am feißteſtẽ/ han facht dvil

am Schweytzer gebirg⸗ iſt ein gůt wildpꝛet für den gemeinen man.Von den Steinboͤcken vnd gemßen.

Je Steinbock haben ir wonung allein in dẽ hohen bergen bei den glet

I ſebern. Dañ wo ſie nit kalt haben do erblindẽ ſte. Iſt von geſtalt nittNals groß wie ein hirtz/ hat ran ſchenckel/iſtſe chwer leib/ hat ein kleien kopff/ ſchoͤne augen vnd groß vnnd ſchwere hoͤꝛner/ di e wachſen-alt werd im vs jar jar mit knoͤpffen oder knodꝛechtigen ringen/ wañ ſieſeind de eind die hoͤꝛner wol is. oder is pfundt ſchwer/ mit ꝛo. od 24. knoͤpffen. Siearlich onfarw graw/ haben ſcharpffe geſpalten klauwen wie ein geiß/ ſeind wundiſt kein mit hohen vnnd weiten ſpꝛüngen/ das dẽ menſchen kaum glaͤublich iſt Esn felß ſo geh vnd hoch/ das thier mag mit etlichen ſpꝛüngẽ darauff kommen/

1 ÜDdas 5 erſt etwas rwech iſt/ das es ſeine fuß daran ſchlagen mag. Man ſagt vonſt ähin, geoꝛffen. Die ja ger laſſen ſich mit langenn ſeylern über die hohen felſen.wüßwoſte wiſſenn das cher 8 ene es fleücht nit/ ſund wartet jr. Eser taͤger hert am ſelbẽ felſen vm̃her dem thler e b

as zwü

Von dem Deütſchen land. ccecvij

ren keins ein ſcherpffer/ klarer durchtringender geſicht hab dann der

Steinbock in

moͤg ein mawr hinauff ſpꝛingen die v. oder vj. mañ hoch iſt/ wañ ſie rwech ſeringentbe,onb trifft andere

thier.