Reichs tag.
Abeisggöwwirt geſchedigel.
gert/ aber ſie woltẽ nicht thůn wid jre pflicht/ ſoſie keyſer Frider ichen hettẽ 9
dlxxxij Das dutt buͤchzug volnbꝛacht auff Weinacht ein groſſen reichs tag zů Woꝛmß gehadem ſelbigen Pfaltz e Berche he lden von 4 1185grauen von Ratzen/ klnbogẽ ſampt jrem anhãg/ vmb das ſie in des keiſeſen dem ſtifft Mentzettlich flecken vnd cloͤſter zerſtoͤꝛt vñ berau bt/ mit ddie man hat genant die Harenſcara geſtrafft. 15Zz der zeit als künig Henrich wider ſeinen vatter keyſer rider ichen den andevil fürſten vnd ſtett hett bewegt/ hat er ſolchs auch an die bur ger von Wos 10 0ethich
ob ſchon Landolfus jr biſchoff ſolichs hett gethan. Es ſtupfft ſie künig lenmit vil verheiſſungen vnd auch darnach mit troͤw 5 51 aberdie Woꝛmßer verharten zwei jar lang biß auff ʒůkunfft keyſer griderichẽ/ nit 1gr oſſen ſchaden jres gůts. Es ſchickt auch diſer künig ldenrich ano u im 45 ölen vonn Oppenheim zoo. gerüſter man auff Woꝛmß/ die fielen bei ſant 4in die voꝛſtatt/ vnd verbꝛenten biß in die zo heüſer/ſeind aber gleich von d bahgern vnd den kriegßleüten ſo ſie vff jren eignen koſten bey jnẽ hatten wi 3070vnd in die flucht geſchlagen. Gleich im ſelbigen jar vnd am vierdten tag 510 1.monats i ſt keyſer Friderich ghen Woꝛmß kom̃en/ vnd ſeine getreüwe burger eloßt vñ den ongehoꝛſamẽ biſchoff der ſtatt vñ des biſthũbs vertribẽ/ an fiſun künig Henrichen ſo vff ob beſtimptẽ monat ʒů Woꝛms an den vatterbegert/ gef angẽ vñ in den groſſen thurn bei ſant Andꝛes/ der Lůg ins lã 5ettlichtag verſperꝛen laſſen vñ darnach Pfaltzgraue Ottẽ überantwoꝛt/ deweiters in Siciliã auß befelch geſchickt/ do er auch in der gefencknuß bi 5todenthalten woꝛden. Hernach gleich vff den i. tag Julij hat keiſer Friderides k. võ Engellãd ſchweſter Eliſabet ein koſtlich hochzeit zů Woꝛmß eh
5 Woꝛmß künig Conrads flucht haus. 5Nno 1742. als keiſer Friderich in Italia geweſen/ vnd ſeinẽ ſun C ontab eTeütſch reich befolhen/ aber biſchoff Sifrid von Mentz jm zůgegen oer
MWfamt. Conrad ghen Woꝛmß/ als er ſein veld leger bei Heppenheim 15
wiſen gehabt/ begert hilff an die burger/ vnd fand auch hilff. Dañ ſie haben, 1
als bald gelihen ꝛ00. burger vñ all kriegs rüſtungs. wochen lang vff jren ee
mit welcher vnd ander ſtett hilff k. Conrad dz Ringgaw erobert vnd ven. 8
Do thet der ertzbiſchoff võ Mentz die Woꝛmßer in bañ/ vnd gebot jrem bis vo
Ladolfen ſte offentlichen zů denuncierẽ/ aber der biſchoff vñ die burger hab zn
diſem bañ vñ gebott an den nechſten bapſt der werden würd appelliert 0
jar hernach habẽ die von Woꝛ ß ʒ wei mal auff jren coſten k. C onraden 2 erg
ſen ertzbiſchoff hilff geſchickt/ ein mal für das ſchloß Sar eken berg an der demſtraß/ das ander mal für Ruͤdeßheim Anno us. als künig Conrad mite
neüwerwoͤlten künig Hen ichen dem Lãdgr auen im Augſt an der Vid
von Fr anckfurt ein ſchlacht gethan vnd vnder gelegen/ haben die vo ten
ein groß volck auff jren eigen coſten bey jm gehabt/ vñ ʒimlichen ſehadẽ eri deiAnno 1147. wie biſchoff Landolff zů Woꝛmß geſtoꝛben vnnd Eberha
Rhaw graue/ vñ gleich dem ſelbigen zůgegẽ ein anderer Richard von? 1 n
woͤlt/ die volgẽds lang vmb das biſthũb gezanckt/ haben die burger vo 955
der ſelbigen keinen inn die ſtatt woͤllen laſſen/ darumb dz ſie die lehen nit vo wege
ſer Frider ichen oder ſeinem ſunk. Conraden empfangen woͤllen⸗ vnd iſt deeals bald interdict in allen kirchen ʒů Woꝛmß gehalten worden. ſſchof-Ano 1750. habẽ die võ Woꝛmß k. Conraden ein groſſe hilff wider den bei alb-
fen von Straß burg vñ den biſchoff võ Speier/ vñ hernach im Augſt den l del
cheil