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Cosmographei oder beschreibung aller länder, herrschafften, fürnemsten stetten, geschichte[n], gebreüchen, hantierungen etc. / zum offtere[n] mal trefflich seer durch Sebastianu[m] Munsteru[m] gebessert in weldtlichen vn[d] natürlichen historien, vn[d] ietzunder aber biß auff das tausent fünffhundert drei vn[d] fünfftzigst jar gemeret. Item auff ein neüws mit hübschen figuren vnd landtafle[n] geziert, sunderliche[n] aber werden darin co[n]trafehtet siben vn[d] viertzig stett, vnder welche[n] bei dreissig auß Teütscher nation nach jrer gelege[n]heit dar zu kommen, vnd vo[n] der stetten oberkeite[n] do hin sampt jren beschrebungen verordnet
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DCCCXXXIIII
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decerrxin Das dutt buͤch

Der decylerrhat on wigz.

2 795 i 1% b.der geben die er gyſel von einem genoſſien hatt. Do zog er mit zoꝛn binnen,

Do wolt ſein weyb nit bey ihm ligen/ das er lehen hett genommen von einem:uen vonn Habß purgder voꝛhin ſeines vatters künigs Pꝛimis lat diener vHoffmeiſter was geweſen. Es ließ ſich Ottocarus bewegen vonn ſeinem t nigtigen weyb/ bꝛach den friden/ vnnd ſagt die lehen wider auff/ das er ſie vom 17155Rudolph nicht haben wolt/ vnnd beſamlet ſich mit den vonn Behem⸗ 15

Meißen/ Schleſt/ anderen mere. Aber künig Rudolph beſtelt ſich mit dem Stei

von Vngern/ mitt graue Meinharten von Tyrol/ mit dem kamen die vol derermarck vnd Kernten/ vnnd der biſchoff vonn Saltzburg mit den Baiern dBurggraue von Nürnberg/ vnnd andere vil grauen/ ritter vnnd herzen nndward der hauffen gros/ aber künig Ottocar hett noch ein groͤſſern hauffen abethett auch geſieget/ wann di⸗ ſeine bey ihm weren geſtanden. Sie ahem olean das er ein faule ſach het/ vnd tyranniſch in Behem gehandlet/ darund ſtreitdie Meißen vnd vil Behemen nit ſtreiten wiß künig Rudolphẽ/ ſund de die e 5angiẽg/ zugẽ ſie ab. Diſe ſchlacht geſchach Niderßburg an ſant Bark olo uſentabend/ vnnd kam künig Ottocar vmb mit vier ehen tauſent anno Chii 13 95zwey hundert acht vnd ſiebentzig. Vnnd als noch kein frid was zwiſchen kürt n friddolphen vnnd den Behemen/ legten ſich vil herꝛen zwiſchen ſie/ vnd ward 5 Ot-gemacht durch das mittel/ das künig Rudolphs ſun ſolt nemen der ee de e Al-

tocars tochter. Do das beſchehen was/ ſetzt künig Rudolph ſeinen ſun rag/ de

bꝛechten in Oeſtereich einem für weſer/ biß auff dẽ Reichßtag Aug pemacht er jn hertzogen in Oeſtereich Stiermarck/ aber den grauen 55

macht er hertzogen in Kernten. b

6 Albertus künig Rudolphs von Habßburg ſun/ ward Roͤmiſcher kün c

als ſeinen zeiten der künig von Behem erſchlagen ward/ zog er e Di

in Behem vnd ſatzt ſeinen ſun Rudolphen künig/ dem ward verge künig-

ſer künig Albꝛecht het auch ein bꝛůder mit namenn Rudolph/ der einem/

von Behem tochter hat/ der ließ hinder ihm ein ſun mit namen abr kö-

den nam er ihm ghen Wien/ vnd ſatzt ſeinen ſun in Behem/ das ba Schwe

nig Albꝛechten vmb ſein leben/ wie jch hie foꝛnen gemeldet hab do d vonn

tzerland beſchꝛiben hab. Er het vil ſůn/ einer mit namen Lüpold⸗ der

dem keyſer Henrichen beſtaͤtiget in dẽ erb des iungen hertzog Han 1

nig Albꝛechten ſein vetter erſchlagen hat.,

Albertus des voꝛdrigen ſun/ genant der krumm hertzog

8 Nüpold des voꝛdꝛigen ſun. wirt9 Ernſt hertzog Lüpolds ſun. onn ig10 Keyſer Friderich des voꝛdꝛigen ſun. bald mer gels?

11 Keyſer Maximilian des voꝛdꝛigen ſun..12 Carolus keyſer des voꝛdꝛigen ſuns ſun vnd ſein bꝛůder F erdinand achbenDas du aber das gantz maͤnnlich geſchlecht/ ſo auß künig Kudolphen ern eordi-iſt bey einander habeſt/ hab ich ſie in die nachfolgende figur züſamnalbeechregniert nach ihrer geburt. Es iſt graue Rudolff geboꝛen vonn grauen Straß

der graue Habßpurg was/ Landgraue in Elſaß vnd fenrich 5 beg grab

burg/ aber ſein můter was ein graͤuin von Kyburg vnnd die hieß le

Hart mans tochter, Gebun

Ses