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Cosmographei oder beschreibung aller länder, herrschafften, fürnemsten stetten, geschichte[n], gebreüchen, hantierungen etc. / zum offtere[n] mal trefflich seer durch Sebastianu[m] Munsteru[m] gebessert in weldtlichen vn[d] natürlichen historien, vn[d] ietzunder aber biß auff das tausent fünffhundert drei vn[d] fünfftzigst jar gemeret. Item auff ein neüws mit hübschen figuren vnd landtafle[n] geziert, sunderliche[n] aber werden darin co[n]trafehtet siben vn[d] viertzig stett, vnder welche[n] bei dreissig auß Teütscher nation nach jrer gelege[n]heit dar zu kommen, vnd vo[n] der stetten oberkeite[n] do hin sampt jren beschrebungen verordnet
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DCCCXXXVII
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fein

n Von dem Teütſchen land. 1 becker

be uch man daruõ/ vndk. Albꝛecht hieß die bottẽ alle toͤdten/ vnd die ſ⸗ checke ver-zaunen. Er ließ auch zwen den botten an einẽ ſpiß bꝛaten/ wie man hie landders ſagt. Nach abſterben k. Albꝛechts/ haben ſich die lãdſeſſen 1), Frider ichen-f nach künig Albꝛechten zum Roͤmiſchen reich erwoͤlt ward/ befolhen in der ge

alt/ wo künig Albꝛechts verlaßne wit we die ſchwãger wz/ ein ſun bꝛecht/ das errmünder were/ vnd ſo ſie ein froͤwlin bꝛecht/ ſolt er herꝛ im land ſein. Nun55 or ein vettern Sigmunden/ vnnd ein bꝛůder Albꝛechten/ die weren auch gernder en im land woꝛden. Vnd als die küngin ein ſun bꝛacht/ nam ſich hertzog Fri-t rich der vo: mündſchafft an. Die ritrer vnd kriegßleüt/ die vnð künig Albꝛech-vn gedient hatten/ jren ſold nit empfangen/ griffen die lãdſchafft mitt moꝛdJud bꝛeñen an/ denen kaufft ſich l). Friderich mit zoo oo. gulden. Es fiel auchJohäneg Huniades in dz land Oeſtereich mit nooo. pferdẽ/ thet großen ſchaden.woldolr die krõ haben die von Vngern hind keyſer Friderichen gefloͤcht was/ ſoVat ſie jm keyſer Sriderichnit gabe/ des halben groß auffrůr ent ſtůnd ʒzwiſchenan, gern vnd Oeſtereich/ vnd legten ſich vil herrẽ in die ſach. Eo hencktẽ ſich auchWiinander H. Albrecht vnd y. Sigmund wider keyſer Friderichẽ/ vnd ward. in der ſtatt ein ſolche vffrůr/ das man übel beſoꝛgt/ ſie würden gegen einanel eben/ wo nit froͤmb fürſten vnd herren ſich ʒwiſchen ſie gelegt hettenn. Derh Fond die geiſtliche fürſten warẽ dem keyſer günſtiger/ ſe o hiẽg dz gemein volck

AUbrechten ſeinẽ bꝛůder an. In ſum̃a als die burger Wien wolte habenmdiela frẽ herꝛen/ vnd dz jneñ nit erſtreckt ward/ habẽ ſie keyſer Friderichendel pt ſeiner haußfrauwen Leonoꝛa vnd ſun Maximiliano im ſchloß Wiente aert. Do er aber durch hilff des künigs von Behem ledig ward gemacht/ zogderden Rom vnnd empfieng die keyſerliche kron/ vnnd als er wider heim kam-baff ten geben můßt den jungen herꝛen Kadislaum. Als bald Ladislausdas regnen 0 1 5 im vf ſetzig in Oe ſtereich/ Vngerlãd vnd Be he.deb der año 1451. hoff hielt Ofen/ ſchwůren ſam̃en Mathias ſein bꝛůb Fadislaus Jo hãnes von founiad ſůn/ ſampt den zweien biſchoffen Gꝛaͤn

dab rab non woltẽ den künig Ladis laum er ſchlagen haben/ aber die ſach

b land h anbeon neüwes in der Neü wen ſtatt vmblaͤgert vnd gez wungẽ das er der

bean. VBlerren/ fürkomen⸗ vnd verzogen. Do entleibtẽ die gemelten zwen bꝛůdet9

richen von Cilien des künigs vettern/ darũb auch Ladislaus gerichtet

Veen aber 5 bꝛůder Mat hias 1950 gefencklich in Behem geſchickt onlãgichd ch als k. Ladislaus geſtoꝛben was/ künig inn 8 angenoñen/ wieein weit lauff iger in Behẽ vnd Vngern angezeigt hab. loch ſtoth vnß außche gon/ nemlich h. Ernſt/ von dẽ der keyſer Friderich erboꝛẽ iſt/ dem wardle der dlermarck vnd rain vnd gebar mit Cymburga des Hd. von Nictaw tocher auch künig in Poland was/ keyſer Frider ichen den dꝛittẽ/ vñtꝰ Albrech-

lr rar Fryburg im Bꝛeißgoͤw die hohẽ ſchůl vff ger icht hat/ vnnd zwo toͤch-don dne nam Friderich t). Sachſen/ die andere Tarlẽ Marggraue Baden-mie ſaeren Marggraue Chriſtoffel geboꝛon. Es furt hertzog Albꝛecht vil kriegmit ſemem bꝛůder hertzog Friderichen/ dann er beklagt ſioh/ er hett ontreüwlichauch in getheilt/ ſtarb letſt on erben. Vnnd als l) Sigmund herr zu TyrolMar geſtarb/ kamen alle länder widerum zu ſam̃en/ Oeſtereich/ Rerntẽ/ Styer-8 win Cilien/ Goꝛitz/ Iſtrich/ Tyrol/ Burgower marck/ HBohenburg-kirch⸗ Sunggoͤw/ Bꝛißgoͤw LElſaß/ vnd wurdẽ zwei regimẽt oder perla

geb geſetzt/ eins Wien dz and zu Inßpꝛuck. Zu dẽ Oſtereicher perlamentAoerde Oeſtereich/Rernten/ Stiermar Crain/ Cilien/ Goꝛitz vnnd Iſtria-D/ On ußpꝛucker regiment ſeind vnder woꝛffen die herrſehaff ten in Schwa-lis rireh⸗ Sũggoͤw/elſaß/ Brißgoͤw vnd Tyrol; Keiſer Kaders, 5