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Cosmographei oder beschreibung aller länder, herrschafften, fürnemsten stetten, geschichte[n], gebreüchen, hantierungen etc. / zum offtere[n] mal trefflich seer durch Sebastianu[m] Munsteru[m] gebessert in weldtlichen vn[d] natürlichen historien, vn[d] ietzunder aber biß auff das tausent fünffhundert drei vn[d] fünfftzigst jar gemeret. Item auff ein neüws mit hübschen figuren vnd landtafle[n] geziert, sunderliche[n] aber werden darin co[n]trafehtet siben vn[d] viertzig stett, vnder welche[n] bei dreissig auß Teütscher nation nach jrer gelege[n]heit dar zu kommen, vnd vo[n] der stetten oberkeite[n] do hin sampt jren beschrebungen verordnet
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deccer Das ditt buͤch

neſta genant woꝛden. Alſo iſt es wol muͤglich/ daß diſe ſtatt/ die von den Deñmaͤrekern Archon in Rugen der inſeln oder Julinum auff dem land/ ſei von den Wa

dalen in jhꝛer ſpꝛach Wineta genant woꝛden. Alſo ſchꝛeibt Albertus Krantz. Dufindeſt in der tafeln ſo mir auß Pomern geſchickt iſt ein eigen oͤꝛtlin für die ſtattWinet ʒwiſchen dem waſſer Süeno vnnd der inſeln Rugiam.

SODiäie inſel Bugta.

Je inſel Rugia begreifft ſieben meil in der lenge ſo vil in 8 bꝛeite-vnnd iſt gar ein fruchtbar koꝛn reich inſel/ deren ſich die Sun1 gebꝛauchen gleich wie die Roͤmer Sicilia. Mann findt kein rattẽ daring fang. in/ des gleichẽ kein woͤlff. Ehe ſie Chꝛiſtẽ ward/ iſt ein heringfang 90

geweſen/ iſt darnach andſtwohin Gott verꝛuckt. Es habẽ ihre yn-woner on vnderlaß auff dem moͤre rauberei getriben/ des halbẽ ſie offt vil iſtgekriegt woꝛden von den Deñmaͤrckiſchen künigen. Sie iſt das letſt land in den,gantzen Wandaliſchen erdtrich geweſen in annemmung Chꝛiſtlichen glaubens. t alwegẽ wid ſpennig geweſen/ biß ſie ʒů letſt auch ʒum ſeil. Ire fürnemſte ſtatkon ſtatt Archon/ von deren mann doch ietz nichts mere findt/ was gelegen auff eim gehenmore gebirg/ vnd ſties daß moͤꝛe von Oꝛient vnnd Mittag dar ann/ waß ſo hochinauff daß ein armbꝛůſt ſchutz kam ſeine hoͤhe mocht erꝛeichẽ/ aber Occcidehet ſie ſunſt groſſe vnnd hohe munition/ dardurch ſie beſchützt ward. JInwen* in der ſtatt was ein groſſer platʒ vnnd darauff ſtund.abtgoͤttiſcher tempel/ der des abtgots halben weit vnndbꝛeit verꝛuͤmpt was. Es was ein gros menſchen bild-het in der rechtẽ hand ein hoꝛn vol weins/ in der lin⸗-ken ein bogen. Ein mal im jar /nemlich nach der aͤrn-hielt das volck ein groſſe wirtſchafft voꝛ diſſemtempWan der abtgoͤttiſch pꝛieſter in tempel gieng vnd ma 5alle ding recht můſt er die weil verhaltẽ ſeinen atem wañ er den lufft ſchoͤpffen wolt gieng er der thdo mit er dẽ abtgott mit ſeinem atem nit erzoͤꝛnet.aber das volck voꝛ dem tempel zůſammen kam⸗ ſo giender pꝛieſter am erſten moꝛgẽ darein/ voꝛ allen dinge,beſach er das hoꝛn/ was es noch voll/wie ers gefült harſo verkündt er ein reiche künfftige aͤrn/ etwasd im hoꝛn/ vermant er das volck/ das man die frucht dſammen hielt/ dañ es were ein koꝛnthewiung vorher8 Er ſchüt auch den alten wein des abtgots false gvnnd füllet das hoꝛn widerumb mit newem wein.. macht auch ſoliche gros rotund kůchẽ/ die mitt weegerürt warenn/ daß ein menſch ſich do hinder hett moͤgen verbergen. Es 7158 de rabgott mit ſeinẽ nãmen Fwantewytus/ aber daß gemein volck bettet an zwezuck Zer⸗ goͤtter/ einer hieß Belbůck vnd der ander Zernebuck/ wolten do mitt anzeigen 1lc. ſchwartzen vnd weiſſen/ gůten vnnd boͤßen gott/ der gewalt hett über boͤße vnn

ketusot.

rus künig vonn Deñmarck richt ein gewaltigen vnd

n a zůg wider die Rugengert Archonam jhꝛe hauptſtatt/ drang ſie dohin daß ſte ſich im můſtẽ ergeben efiel ðʒ kriegs volck mit groſſer ongeſtůmikeit in tempel/ warffen den abtgot 555den vnd verbꝛenten jn/ lerten das volck vnd bereiteten es zum C huiſtliche eber

gůte ding/ wie die Manicheit dar vonn gehalten haben. Anno nos Wa 6 f

auff