ward d bapſt mit ſeinẽ Cardinaͤlẽ zůrath/ diſpẽſiert mit Cazimiro/ vñ legt degg 25c Peläd vff ein jarliche ſchatzũg/ nelich dz ein jetlich haupt vßgenoten dea,
3
Wii Das vier dt buch
Reüſſen/ do die Polenð das ſahẽd/ hettẽ ſie gern jrẽ jungen kunig gehabt/ wuſten
aber nit wo hin er kom̃en wz/ darũb ſchicktẽ ſie ghẽ Bꝛaunſchweig zů d künigin ſm
nach zůfragen/ vñ als ſie vernamẽ dz er ein münch woꝛdẽ wz/ lieſſen ſie nit nach
zogẽ gehn Cluntac/ vñ fielẽ mit traͤhern jrẽ hertẽ Caſimiro an hals/ zeigten jm diegſchꝛifft ſo die biſchoffen vñ ande lãdherꝛẽ jm gethan hattẽ/ vñ battẽ jn er woͤlt ichnit ſparẽ anzůnem̃en dz reich in Polãd. Aber d münch Cazimirus ſampt ſeinẽ a bſchlůgen dz ab/ es moͤcht nit geſein/ ð bapſt diſpẽſtert dañ mit jm. Do die legat⸗ dzhöͤꝛetẽ/ warẽ ſie nit ſeümig/ ſie yltẽ gehn Rõ/ vñ hielte dẽ bapſt für dz klaͤglich lebenſo in Polãd wz/ begertẽ dz er dẽ münch gebietẽ woͤlt vß dẽ eloſter zůgbã/ dz reich amnem̃en vñ in die ee trettẽ/ do mit Polãd mocht wider bꝛacht vñ erhaltẽ werden
ſoltẽgen Rom gebẽ all jar ein Pfemng zů ewigẽ ʒeitẽ. Als diſe diſpẽ ſarʒ erlãgt 3namẽ die legatẽ jrẽ herꝛẽ vß dẽ cloſter/ fůrten jn gehn Salfeld zů ſeiner můter/ y
do ruſtet er ſich mit eim groſſen hauffen Teütſcher reüter/ kã alſo eerlich in Polad -
Von Caſimiro dem dꝛitten Polendiſchen künig
vnd ſeinen ſünen.
0 nun Caſtmirus in Polãd kã/ hat er ſich mit groſſem ernſt wis die fyẽd 75 5
N xeichs gelegt. Er griff dẽ h. võ Behẽ an nẽ lich Bꝛzetislaũ/ aber lag in Be 9mer wald vnd/ dz er in Teütſch lãd mit ſeinẽ höꝛe fliehẽ můſt/ doch im na
gendẽ jar geſiegt er vñ bꝛacht Behẽ vnd ſich/ zwãg auch dẽ t). dz er jm huldẽ mi,Er fieng auch im lad die můtwilligẽ bůbẽ vñ heckt etliche an galge/ er liche ließdie koͤpff abſchlagẽ vñ etlichẽ hend vñ fuß abhauwẽ/ erſchꝛeckt alſo do mit ande 6ße leüt. Año Chꝛiſtt io4i.kã er gehn Gniſẽ vñ ward do gekroͤnt/ er nã auch ein halframw/nẽlich des H. võ Reüſſen/ vñ ward alſo auß einẽ münch ein künig vñ een 6Es widſtůnd jm Maßlaus ð h. von Plotz ko vñ henckt an ſich die grimigẽ leüt Ja 5wingen/ aber k. Caſimirus ſieget wid jn/ vñ vnd warff ð kron Polãd ſein hertzethũb/ dz võ Maßlao darnach Maſen od Maſſouia vñ vff Polendiſch Maſſon-ward genãt. Er lebt darnach fridlichẽ im läd vnnd ſtarb año 1058. verließ z ſunein tochter mit nãmen Swatochnã/ die nũ zů d ee Vꝛatislaus d h. võ Behem. 75ward ſein elter ſun Boleßlaus zů künig gekroͤnt vñ nam des fürſten von Rcüſſ 1tochter zů ð ee. Es wz ʒů ð ſelbigẽ zeit Rio w die hauptſtatt in Reüſſen/ wz ein genſe vñ weite ſtatt/ mit weitẽ gaſſen/ hett überfluß an früchten/ fei ch/ fiſch⸗ bog 4vñ der gleichen ding/ het auch hübſch vñ gerad weiber. Es ließ ſich künig Boleß 5us zũ erſtẽ wol an/ wich aber bald võ aller erbarkeit/ hengt nach aller bůberey vbeſunder dem eebꝛuch/ darumb ſtrafft jn Stanißlaus der biſchoff von Cra,
vñ als er gar verſtopfft vñ verhertet wz vñ nichts darũb gab/ chet jn der biſch, 5n N
in bann vñ ſchloß jn vß von der kirchen. Do ward der künig ergrim̃t über deſchoff/ zuckt über jn vñ heüw jn zůtodt. Dod bapſtzů Rom dz vernã/ verbanden künig auch/ vnd beraubt Poland der künig lichen kronen/ vñ entband dz 35land vonn des künigs gehoꝛſam. Do flohe der künig auß dem lannd in Vngernward beraubt ſeiner ſinn vnd ſtarb in der onſinnigkeit.
Polaſid wirt widerumb zum hertzogchumb gemacht.Oleßlaus ð künig als er übel in Poland het gehãdlet/ vñ darũb vß decvertribẽ wz/ erwoͤltẽ die lãdleüt an ſein ſtatt ſein bꝛůd Vladißlañ ane 0 irt
ſtiiosꝛ. Vñ als er ſich für ein künig wolt haltẽ/ woltẽ jn doch die biſchoff 5 4ſalben/ dañ ſie entſetzten ſich ab der baͤpſtlichen Cenſur. Diſer Vladißlaus necnem weib des Nx Behẽ tochter mit namẽ Indith/ vñ wz ſein bꝛůd 45 76 100
S Be e e. 2 2.. ̃ ͤé, ⅛ çꝙrͤ“!—˙——%§—%Ä
r=