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Cosmographei oder beschreibung aller länder, herrschafften, fürnemsten stetten, geschichte[n], gebreüchen, hantierungen etc. / zum offtere[n] mal trefflich seer durch Sebastianu[m] Munsteru[m] gebessert in weldtlichen vn[d] natürlichen historien, vn[d] ietzunder aber biß auff das tausent fünffhundert drei vn[d] fünfftzigst jar gemeret. Item auff ein neüws mit hübschen figuren vnd landtafle[n] geziert, sunderliche[n] aber werden darin co[n]trafehtet siben vn[d] viertzig stett, vnder welche[n] bei dreissig auß Teütscher nation nach jrer gelege[n]heit dar zu kommen, vnd vo[n] der stetten oberkeite[n] do hin sampt jren beschrebungen verordnet
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MCCV
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lendern die weiber ſeltzamen zeiten ein zwilling bꝛingen/ iſt das inn Egypren

Vnd als Iſts her gefundẽ korn/ dz im feld jm ſelbs was vffgangẽ/ gedacht ſie

Von dem land Africa. MeerEgppten land.

I dem gantzen vnd weiten land Africa/ das getheilt wirt in ſo vil beſundecg re künigreichẽ/ pꝛouintzen landſchafften/ iſt kein edler/aͤlter vnd fruchtbarer lad/ ja dz auch baß mit ſtettẽ beſetzt iſt dañ Egyptẽ. Es wirt geſchetztdz elteſt künigreich auff erdẽ nach dem künigreich Aſſyrie. Dañ ʒů den ʒeitẽ Abꝛaham/ der ongefer lich o 47. jar nach dem ſündtfluß iſt geweſen/ hat Egypten landein künig gehabt/ wie dz im bůch der geſchoͤpfft am u. capitel angezeigt wirt/ vndhaben die Egypter jre künig Pharaones genẽt/ wie die Romer die ihꝛe keyſer nen phahloresnen. Das aber dis land alſo bald auff gangen iſt voꝛ andern lendn in gewalt/ men ceſurcz.ge der leüt/ in ſtettẽ vnd reichthũmen/ iſt kein andere vꝛſach/ dañ dz es alſo über/ſchwencklich fruchtbar iſt/ vnnd hangt ſeine frucht barkeit an dem waſſer Ni-lo /das all jar überfloͤtzt das gantz ertrich/ wie ich hie vnden anzeigen will/ dañ esregnet gar ſelten in Egypten land/ ja wie Plato ſchꝛeibt/ man hat nie geſehen dases in Egypten geregnet hab/ ſunder der lufft iſt al wegen do heiter vnd wol tẽpe⸗ u penriert/ ſo gibt dz groß waſſer Hilus dẽ er trich feüchte gnůg/ daraus ein ſolich groß degleresfrucht barkeit erwachßt/ das in Egyptẽ offrern mal koꝛn iſt erf undẽ woꝛden⸗/wañ in allen lendern großer hũger iſt geweſen. Das ʒeigt vns nit allein die Bibelan ſunder auch andere Hiſtoꝛien. Do haͤr iſt es auch koſ̃en/ das man ge ſagt hat⸗ öEgypten land ſey gleich wie ein koꝛn ſcheüwer der gantzen welt. Die weil es gewe⸗ baypten einſen iſt vnder der Roͤmer gewalt/ habẽ die Roͤmer kein reicher pꝛouintz gehabt/ be dnſunder des koꝛns halb/ wie wol es nit minder ein ſaͤlig land iſt der weid halb/ des ſcheiwr-weins halb/ der koͤſtlichen blůmen vnd wol ſchmeckenden dingen halb. Soͤlichfrucht barkeit wirt auch geſpürt in Egypt iſchen weybern. Dan wo in den andern

ein gemein ding/ ſie beingen nit allein zwilling ſunder zum offtern mal ein dꝛeu-ling/ etwan vlerling. Vnd wie es bey vns ein gefer lich ding iſt wann ein kind am rr cchten monat an die welt

kopt/ dan es bleibt ſeltẽ by

leben/ alſo dar gegen iſt esin Egyptẽ ein heilſam zei-cendes lebẽs. Diſer groſ-N ſen frucht bar keit halb ha-ben ihnen die Egypter 3151 N geſchꝛiben/ das die er ſtennmenſchen vnnd thier beyihnen erſchaffen ſeind. Siee wollen auch das bey ihnenerfunden ſey der bꝛauch zui 1 gen das koꝛn vnd andere

. 5 5 22 früchten/ vnd die goͤttin ð

8 2 2 8 N 8 0 7 2 0. 5 2 5 7ee früchten/ ſo die Romer ce5* 1 A xerẽ heiße/ neñen ſie Iſidẽ ⸗·

jrẽ bꝛůð auch mañ neñen ſie Oſirim/ dañ ſie ſpꝛechẽ Chameſes hab gebo-

ren Oſtrim vnd Iſidem/ die zwey geſchwiſtert hab einanð ʒů der ee genommen.

im nach wie es der mẽ ſch nieſſen moͤcht brauchẽ vffenthaltũg ſeiner natur-item wie ers behaltẽ moͤcht vnd durch den acker gang merẽ oder manchfaltigen. N3 i ä f 8 5 5 N