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ren Kalkmergel/ bei 210' Mergel mit dichtem grauemGyps und Fasergyps mit schiefrigem Mergel in dünnenLagen wechselnd. 302' dichten Anhj^lrit bis 3086 von310' bis 319' bläulichten Thonmergel mit dichtem blauenGyps wechselnd; von 491' bis 615' als der gegenwär-tigen Tiefe des Bohrlochs wurde ein festes quarzigesGcbirg durchsunken, welches bei 505' bei 510' von 10zolligem - bei 513' aber von einem völligen Thonfiözedurchzogen war» DaS Bohren in dem quarzigen Ge-birge bot fast unübersteigliche Hindernisse dar/ indemdie mit der größten Sorgfalt verfertigten Werkzeugeden Dienst zu versagen schienen. In 218 Arbeitstagenzu 12 Stunden sind seit dem 19. Merz die 25' durch-bohrt worden/ während die 490' in kaum 300 Schich-ten durchbrochen worden sind.
Daö GebirgSprofil von Schaffhausen nach Schleit-heim bietet dem Geognoften wohl/ wie kaum irgendanderswo / ein lehrreiches und übersichtliches Bild dar.In dem Bett des Rheins fpühlt dieser Strom seineWellen über den sich unter die Melasse verlierendenJura-Kalk. Der Engpaß bei der Enge steht schon ineiner geringen Entfernung wohl 200' über den Rhein.Daö in den Jura-Äalk eingeschnittene Klettgau-Thalmag nach den zuverläßigsten Nachrichten/ daß die Thal-sohle über 100' mit Geröll-Niederlagen ausgefüllt ftye,wohl bis auf die ältesten Flözgebirge ausgewaschen seyn.Zwischen Sieblingen und dem Wezenhof tritt der anVersteinerungen so reiche bläulicht und gelblicht grauemerglichte Kalkstein / Gryphiten-Kalk genannt/ hervor/der alsdann die in dem Thal aufgeschlossenen buntenMergel-und Gypsfiöze bedekt/ unter welchen die Mu-schel- Kalkformation des norddeutschen Geognosten her-vortritt/ in welches mit den ihr untergeordneten Mer-gel-und Gypsfiözen daS Bohrloch getrieben ist; zugleichlegt er die diese Darstellung belegenden Bohr-Proben vor.
Nach diesem wurde Hr. v 0 n A lt h a u s / Direk-tor der Großherzogl. Badischen Salinen zu Dürrheim/welcher dieser Versammlung beiwohnte / eingeladen/ ei-