er jene in einer kleinen verschiebbaren von aussen, ver-mittelst eines Schräubchens in Bewegung zu sezendenRöhre befestigte. Auf solche Weise kann er alle Stuf-fcn der Vergrösserung von 22 bis 48 im Durchmesserdurchgehen. Hr. Pfarrer M e z g e r glaubt, daß obigeVorrichtung noch weiter vervollkommnet, und auch zuphotomerrischen Beobachtungen angewendet werdenkönne.
Hr. Präsident legt mehrere Probestüke der vonHrn. Thierarzt Schlatter in Schaffhausen gemach-te» Versuche über die Entgleisung des Glases oderdie Bereitung des sogenannten Reaumürischen Porcel-lans zur Einsicht vor, und bemerkt, daß, zufolge derihm von Hrn. Sch latt er gegebenen Erläuterung, dasGlas in diesen undurchsichtigen milchartigen Zustandkomme, wenn dasselbe in einem Gefäß mit ausgelaug-ter Asche, Sand, Pfeiffenchon oder GypS erhizt undmehrere Stunden der Weiß-Glüh-Hize ausgeftzt werde;in einen solchen Körper verwandelt, gebe es am StahlFunken, und seye so wenig spröde, daß es rothglü-hend in kaltes Wasser getaucht werden könne, ohne zuspringen; auch bei 140 ° Wedgewood im Feuer desElas-SchmelzofenS unschmelzbar und zugleich ein Lei-ter der Elektricität. Hr. Schlauer nehme die vonDartigues über die Ursache dieser Umwandlung ge-gebene Erklärung an, und glaube dieselbe in einerVeränderung der Kristallisation zu finden, indem erbemerkt, daß Glas, welches lange im Fluß erhaltenworden, je nach den verschiedenen Mischungstheilen -sich verschieden kristallisiere, und zwar je-mehr er-digte Theile (Thon und Kalkerde) sich in demselbenbefinden, desto grösser seye die Tendenz zur Krystall-Bildung; reines aus Kiesel und Potasche verfertig-tes Glas solle nicht zu entglaftn seyn. Auch habe Hr.Schlatter grünes Boureillen-GlaS, ohne solches voneinem andern Körper zu umgeben, dadurch entglaSt, j
daß er solches, nachdem es einige Stunden der Weiß- j
Mhhize ausgeftzt gewesen, langsam erkalten ließ; die- ■