PoetischeUberschrift auf die Muntz-
biblior^cc.
AJeWelt strebt siberall dem lieben Gelde nach,
^Und ohne Geld bedünckt sich niemand recht zu
gelten:
Die, welche auf die Sucht der gelben Kranckheit
schelten,
Empffnden an dem Gold'ein süsses Ungemach.
Wer feinen Geist mit Licht und durch Ver-
nunft besiegt,
vllegt sich von dieser Lust und Last gern zu ent-fernen,
Denn was zur Erden hangt, erhebt sich nicht
zum Sternen,
Weil, wo die Schätze sind, das Hertze sich ver-gnügt.
Dis weist Du, Theurer Freund, und den-noch steht dein Sinn
E>t mehr als andere nach allen Bergwercks-
gar wilt Du Dich itzt an allem Geld' er,
, . Setzen,
Und suchst die Müntzen auf von West zumO-
sten hin.