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Kurze Beschreibung sämmtlicher, bey dem Churfürstl. Sächsischen Amalgamirwerke auf der Halsbrücke bey Freyberg vorkommenden Arbeiten / von Toussaint von Charpentier, der Linneischen Societät zu Leipzig wirklichem und der mineralogischen zu Jena correspondirendem Mitgliede
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menge zu erhalten, welches aus Wasch- undPocherzcn besteht und dessen Gehalt im Durch-schnitt in 7-8 loch (am besten 7^ Loth)Silber und zo bis z; Pfund Rohstem ineinem Centner beträgt.

Da nun das Quecksilber sich nur mit demSilber in metallischer Gestalt zu einem Amal-gam vereinigt, das Silber aber in diesem Zu-stand, oder gediegen, sich, in jenem Gemengevon 7 - 8 Loth Silbergehalt meistentheils nurzu einem sehr geringen Antheil im Centnerbefindet: so muß man den übrigen, verarzten,d. h. mit Schwefel, Arsenik u. dgl. verbunde-nen Theil des Silbers durch eine chemischeOperation ebenfalls -in regulinischen Zustanddarzustellen suchen. Hierzu ist eine Rüstungder Epze, mit einer gewissen Quantität Koch-salz vermischt, nöthig.

Das Verhältniß des erfoderlichen Koch-salzes zum Erz hat nian nach mehrern Ver- "suchen wie i zu is gefunden, daß man alsoauf 10 Centner Erz, i Centner Salz rechnet,oder kurzer ausgedrückt, man nimmt ro proCent Salz. Ürn aber das Erz mit Koch-salz gehörig zu vermischen, wird ersteres ausdem Erzhause in Karren über eine Brücke un-mittelbar auf dem sogenannten Schichtboden( Beschickungssaal, Schichtsaal) gelaufen,welcher im ersten Stockwerk der Amalgama-

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