Buch 
Kurze Beschreibung sämmtlicher, bey dem Churfürstl. Sächsischen Amalgamirwerke auf der Halsbrücke bey Freyberg vorkommenden Arbeiten / von Toussaint von Charpentier, der Linneischen Societät zu Leipzig wirklichem und der mineralogischen zu Jena correspondirendem Mitgliede
Entstehung
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einem Zapfen auf, welcher auf demBoden eines Fäßchenö ruhte, inweiches die Quickmasse geschüttet wur-de. Schützte man also an, so wurdedie Quickmasse durch das umdrehendes eisernen Kreuzes unter einandergemengt. Gegenwärtig findet dieseAnstalt in Norwegen nicht statt, wie ,denn überhaupt, so viel ich weiß, dieAmalgamation daselbst im Großennicht eingeführt ist.

Eine ähnliche Vorrichtung beschreibtAgricola im 8ten Buche seinesWerks vom Bergbau, und hat aufder 2Z4stcn Seite (der lateinischenAusgabe von'1622) eine Abbildungdavon gegeben; übrigens aber nichtgesagt, wo diese Vorrichtung vorhan-den gewesen sey, sondern blos bemerkt,daß man das Golderz auf diese Artbehandelt habe.

b. Die Ungarische oder Bornkfche warmeAmalgamation in kupfernen Kesseln^).

Die

*) Alonso Bacba, der zu Anfang des 17» Jahr,Hunderts lebte, war der erste Erfinder dieser Me-thode,welche inAwerika statt fand und die man ge-meiniglich >die Bornische nennt, weil sie Lopn inEuropa einführte und verbesserte.