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[1] (1770) Aus der ersten Abhandlung von der Geographia Subterranea
Entstehung
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V

ErsteFortse-tzung derfünftenClasse.

Ge-

schlechter.

Oenera.

Arten.

8pecie3.

Abänderungen.

VariationeL.

Äußerliche ohne Veränderung in die Sinnen

fallende Kennzeichen.

Farbe.

Durch-

sichtigkeit

Gestalt.

Geruch. Schwere.

Durch unterschiedliche Versuche entdeckte innerliche Eigenschaften, und Wirkungen.

12 .

-- /z. Ralck'steine.>l I calca

G

rsl.

Gemeine Lalck-steine.

lbapiüez culcsreiVlübsres.

Rohe Mauer - oder Meisten theils einfarbig, Undurchsichtig Rauh anzufühlen auf dem Bruch Ohne Geruch. Vonunbestim-

Limentkalcksteine ohne weißlich, asch-grau, blau-bestimmte Figur. lieh, grünlich, schwärz-bspicles calcarei ruclez lieh, UNd änderst, jedoch»cimeuwni kigur» inäe- nicht hoch gefärbt.

termmaka,

Lalckftbiefer.Lcdiltus calerrens.

Stinckstein.l.SPI5 iuillus.

Eben so, ist jedoch zwi-schen denen Schiefer-wechseln gemeiniglichOemriMiartig.

Grau, oder schwarz.

mit großen runden unordentlichen ter Schwere.

Erhöhungen, und Ertiesungen ver-sehen , im weiteren aber von unbe-stimmter Gestalt.

Von blätteriger Gestalt,

Von unbestimmter, auch schiefer!- Giebt,wenn er

ger Gestalt.

Armenischer Stein,bspis ^rmsnius.

St. Stephans Stein.

gerieben wird,einen unange-nehmen Ge-ruch , wie Ka-tzenharn vo»

sich.

Marmel.

^ch'inor.

Rauh anzufühlen ohne bestimmteGestalt.

Kommt in einzelnen Stücken, oderGeschicken auf dem Feld in Vor-schein.

Einfarbiger,klsrmor umeolor.

j 'Vielfarbiger.iVlsrmor varieL-stum.

Gebildeter, oder figu-rirrer.

Licht-blau, mit gelbenFlecken bezeichnet.

Weiß-grau, auch än-derst gefärbt, mit rochenFlecken versehen.

Weiß, gelblich, roth,'bläulich, grün, schwarz.

Mit Flecken, und Strei-fen von unterschiedliche«

Farben versehen.

Meistens gelblich, oderjgrünlich, jedoch auch an-ftlndurchsichtig Viel seiner von körn, auch harter. Nur allein der" ... alö vtt gemeine Kalkstein. schwarze giebt

Alle diese Abänderungen sind nicht wesentlich, sondern nurbald weicher, bald härter, werden in der freyen L

nach mit dem Wasser in eine Erhitzung, lösen den .,, ..... ... ,

Ralck überhaupt angegeben haben; sowohl in denen Abänderungen des gemeinen Lalcks, als auch in dem Marmor werden häufige, Versteinerungen von Seemuscheln und Schnecken angetroffen; übrigens giebt der Lalckstcm überhaupt das Dach der Flotzgevir-gen ab.

SpathartigecRalckskein.

I.apis crlcareus char-boius, tvlsrmoeme-tallicum, Lslenirsi.

oersr geparor mir aller-ley Figuren als Ruinenvon Städten, Türmen,Haüsern, Mauern,Bergen, Straüchen, undGebüsche», dann aller-ley Schaalthiern bezei-chnet.

Ralcksparhcrpstalle.8galbum cr^iksllitstum.

einen unange-nehmen Ge-ruch von sich,weuil er gerie-ben wird.

Die Marmor- Derarten sind nachVerhältnißderHärte baldchwerer, baldeichter, denchwarzenJta-lianischen hatman gegen dasWasser wie2.704. gegen1. 000. undden weißen wie2.707. befun-den.

Marmor ist voll dem gemeint» Lalckstem vorzüglich an der Feine, und mehreren Härte, auch an der Bnndfärbigkelt unterschieden;je harter der Marmor ist, je schönere t'oy'mi- nimmt er an, und je kostbarer ist er; nach der verschiedenen Farbe, uno denen Ge-burtsörtern wird der Marmor unterschiedlich benennet; nach dem wesentliche« Grundstoff sind jedoch die Marmorarrcir emeuey, ausser,daß diejenige Abänderungen, welche viele Versteinerungen in sich haben s», wie der schwarze Marmor einen unangenehmen Ge-ruch verursachen, wenn sie gerieben werden, welches theils von etwas beygemischten Bergharzigen , theils aber von cmc» yarnhaftenWesen deren versteinerten Thierstücken herrühret, welche öfters einen beträchtlichen Theil des Marmors ausmachen; vel -riarmorwird übrigens Flötzweis wie der gemeine Ralckstein angetroffen, und es werden die ausgehaueneMarmorbrücke nach un nach wie-der mit Aalckcrden angeschwemmet, welche mit der Zeit wieder zu Marmor erhärten, wie solches die in Marmor >cuy IgclroffcneWerkzeuge, N'ich dir unseren Steinmetzen bekannte sogenannte Ftnsllnge deiocisen ; letztere sind einzelne Ynrie e. ruae Litnrrnor ,welche vor der. änderten Marmorwerdung in denen Marmorbrüchen zurück geblieben, und hernach wieder Nttt «.er ^ an längs stutzi-gen Materie des neü entstandenen Marmors überschwemmet worden find, wovon die Steinmetzen einen jonderbaren Gebrauch machen.

Lalckartiger TopstoüerTuph- g»chTropfstein.

eulcarcus.

körniger Ralckspath.Lparbum parciculib ciü?, periis irreZuIgrum.

cknföemliche und in-crustwcnde Tuphstei-ne.

iniormiL incru-üans.

Sinter »nd verschie-dentlich gebildeterLuphstcin.LtsIilÄitee.

Weiß-grau, gelblich. Bald mehr. Bestehet aus schrögwürflichen Ohne Ge-schwärzlich. bald weniger strahlig- auch blätterigen schimm- rnch.

durchsichtig, rigen, nicht biegsamen Theilen. Die

der Jsländi- Spathdrußen sini> auf denen Ober-

sche verdop- stäche» mit ttr»miäal-sörmigenKan-

yelt bieGegen- ten versehen.

stände, welche

inan dadurch

sieht.

Unterschiedlich gefärbt. Undurchsichtig Dessen Theile sind unordentlich Eben st,

untereinander verbunden, baß manihr.- schrvgwürfiiche Gestalt nichterkennen kan.

Von unterschiedlichen Undurchsichtig Ein unförmliches lockeres Gemen-Farben. ge von kalckartigen Theilen, welche

von dem Wasser aus kalckigen Ge- ' 'genden abgespielet, und anderstwoon einander gchaüfet worden; fimßet ein init KalcktheileN gemeng-- tes Wasser über fremde Körper, so

bekommen diese davon eine Rinde. ^ '

v . a-n ^ Stellen Aeste, Stauden, Pfeifen,

UnterschMich gefarbek. Halb durch- Kögel, Trauben, und anbereFruch-sichtig, auch te, Corallen, auch Warfen, und «l-unburchsichkig. lerley Gliedmaffen vonThiercuvor.

sind entweder schaumig, wie angeftztc Rinden, oder derb, auch spgchartig-

Schwerer alsdie anderenKalcksteinar-ten.

Alle Abäuderungen des Lalckspachs sind in der Lust beständiger als andere Ralcksteme, brausen mit GaLerew auf, knastern, »"b erin-gen anfangs iin Feuer, können jedoch gebrennet werden, erhitzen sich aber »ach den Brennen nicht so geschwind mit Wasser wie 1 von-

nachcrysial-Schwe-

Eben so.

, .w zufaMcMldung,

als unter der Erde,«