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Zweiter Abschnitt.
Aus der physikalischen Geographie.
Unter Gebirge versteht man eine gewisse Sum-me von Bergen, welche nach gewissen Gesetzen und inbestimmten Begrenzungen mit einander verbunden sind.Zusammenhang der Gebirge über die ganze Erdober-fläche findet nicht statt. Sie sind entweder eine Gruppevon Bergen, welche eine Hochfläche bilden, oder sind-Ketten. Allen Gebirgen kommen zu: der Kamm, dieAbhänge, der Gipfel, die Pässe. Die Linie der be-deutendsten Erhebung heißt Kamm, von welchem diehöchsten Quellen der Gewässer nach entgegengesetztenRichtungen ablaufen und welcher also eine Wasserscheidebildet. Manche Gebirge haben einen Hauptkamm: diePyrenäen, weßhalb 1060 die Grenze zwischen Frank-reich und Spanien durch, den Laus der Wasserscheide da-selbst bestimmt worden ist; der thüringer Wald, zwi-schen Thüringen und Franken, dessen 10 Meilen langeScheitellinie der Rennstieg heißt; das Riesengcbirge,zwischen Böhmen und Schlesien; die nordischen Alpen,zwischen Schweden und Norwegen, 150 Meilen langund Scheide zwischen den Flußgebieten der Ost- undNordsee. Gebirge ohne Hauptkamm mit Kämmen undKetten sind die Alpen, der Jura, die skandinavischenGebirge, der teutobnrger Wald. Die Gebirgskämmesind theils schmal und scharf, theils schmal und zackigzerrissene Felsen, welche Grathe oder Gräthe heißen, ander schwedischen Küste Skären oder Schcercn; theils