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zu schmelzenden Fossilien schmelzfähig zu machen, sind:das Rosten und Verwittern. (Abschn. 4.) Mehre Hüt-ten sind zugleich Bergfabriken für Quecksilber, Ko-balt oder Blaufarbe, Bleiweiß, Eisen, Nagel, Kochge-schirre, Arsenik, Porzellan u. dgl., Glas, Spiegel, Alaun,Schwefel, Vitriol, Salpeter, Salz. Dieses wird berei-tet in Salz- oder Siedewerkcn oder Salinen, mit denSalinenhäusern oder Kothen und nöthigenfalls dem Gra-dirwerke. Koth ist das alte Wort für Hütte. Fernersind Bergfabriken: die Edelsteinschleifereien und Edelst.Schneidereien, die Serpentins., Marmors., Bernsteins.Statt Hütte sagt man auch Werk, Hammer z. B.Messingwerk, Eisenhammer. Hammerwerke sind Fa-briken, wo Metalle mittels starken Feuers und großer,vom Wasser getriebener Hammer, entweder zu Stäbenund Stangen, oder zu Blechen und Platten geschmiedetoder geschlagen werden. Jene heißen Zain - oder Stab-hämmer, diese: Blecbhämmer. Zain ist soviel als Barre,Stange, Ruthe, wie auch Zain in der Jägersprache dieRuthe oder das Glied des Hirsches heißt Man un-terscheidet Blechhammer zum Schwarzblech und Blech-hütte zum Weißblech. Der Eisendraht wird gefertigtauf dem Drahtzuge; Gold- und Silberdraht in Gold-und Silberfabriken. Zur Hüttenkunde gehört auch dieKoblenkunde und Verkohlungskunde. Letztereist die Wissenschaft, wie die bei den Hüttenwerken an-wendbaren Kohlengattungen: Holz-, Stein-, Torfkohle,vermittelst des Feuers zubereitet werden. Das Verkoh-len des Holzes geschiehet in Meilern. DaS Wortbedeutet Hügel, Haufen. Man versteht darunter: nachbesondern Regeln schichtweise in einem ziemlich halb-
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