3*8 Cap.xv. 93 öt! ber Exulanten ihrem Christenthum
§ 4-
Wie wobl freyl.noch viele schwache unter ihnen waren/welchezu sehran denen äusterlichen Zeremonien hiengen/und Vahero gar sonderbahrbedauerten / daS Dr Lttorus muiicurnicht so/wie vorhin zur Platte/bestellet/ gleich ob waren die gemeinen LieberGOtt nicht ebenso/undnoch angenehmer. So meynte man auch/ es hienge der Gottesdienstan einem oroentlich/erbauetenTcmpel / und wo dieser auffgerichttt /hät-te mangewißc Zuversicht / es werde GOkt seine Wohnung unterihnen machen / gleich/ob hätten sie vorhero seiner Gegenwart entbehrenmüßen i da doch allbereit Wort und §acramemarein und lauter/ ehe eszum Tempel-Bau kame/unterihnen anzutreffen.
§. 1 '
Ammaßen ste denn sonderlich ihre Schwachheit damit an dem Taglrgeten/Daß/wic ihrLehrer schreibet: selbige sich wegen bevorstehenderEonnett-Zinstermß in grosserAnzahl zum heil. Nachtmahl fanden/und Büste thun wolttn. Es verleitete sie aber ;u dergleichen unzeitl-tigen Furcht ein damahliger^ttronomus, JstaelHübner von Schnee^berg/welcher vorgab/wie die Zwickauische ettronic.?.n.x.7N.le^.mcl-. det/ es würoe bey hellen Tag stock-finster werden / daß man Licht anzün-den müsie/die Vogel sotttensich in der Lufftvcrirren /aufdie Erde fallenund mit Händen gefangen werden. So lange Himmel und Erden ge-standen/sey dergleichen nicht gewesen / und man würde sie in der gantzenWelt an allen Orten sehen/von per Zeit an bist 16^6. von feinem Könighören/ das Käyserchumfallen/und was dergleichen Posten mehr waren/dahero ibm nicht unrecht geschahe / wenn/nach seiner fel>igeschlagencnProphezeyung/üie Pennale zu Leipzig selbigen bey Tag irach Hauseleuchteten wie Melder Lcirneeh.P. ll. Annal.T.20. p.1373-und
C. IV. 37. p. 1156. aus Praetorio erzchlrt.
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Ehe ich aber dieses letzte Capitel schliesst / halte vor dienlich/annvchfvlgendeGeschjchteanzuhangen/nehmlich/vonMartiuRothen/welcherzwar zuAbercham gewobnet/und biß an sein Ende daselbst geblieben/dessen Jv.uoev aber sich hreher gewendet. Es wurde nehmlich derselbeum de'-' Evangelischen Lehre mitten / und daß er nicht davon weichenM v wol-