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Cap.rx. VomPrcdigtffuhl/
Was ihr gewendet an: Er kan die Kosten bald'
Erwiedern/ wie er sonst ausbreitet einen Wald.
An Statt der Stamme Holy/ Herfür Er lasse kommen:
So viel Ebpstanvlein in die Gemein der Frommen:
An Statt der Wustenev wohl angebautes LandEr euch gedepen laß aus seiner Geegens-Hand.
Zum Vergwerck/ welches ihr habt unter euren Händen/
Woll er auch mildiglich den reichen Seegen senden/
Ihr mögetgehen aus und wieder gehen ein/
So müsse stets um euch der milde Geegen sevn!
GOtt lasse/ was ich euch gewünschet/ wohl bckleibenAn euch / so lange noch die hellen Himmels-Scheibm t
Vom Himmel geben Glantz! O Fan GeorgenstadtGOtt überschütte dich mit Geegen/ Schutz.und Gnad!'
Cap. IX.
Vom Predigtstuhl/ Tauffssein/ Altarund Orgel.
» «langend zuförderst den Predigtstubl/so bestünde derselbeAnfangrin zustimmen gefügten schlechten Bretternes verehrte aber hier-auf mehr erwehnterH/rmmer-Herr/Caspar Wittich/ einenandern/tvelchcr garfaubergearbeitet/u.l6o.rthl.gekostet.Derfe!l'ige wur-de den r.8.0^oM-.i6;8. aufgerichtet/ und I). u.p. Trinit. an welchen^ageben der z>. Ocbob. oder der Gedächtniß,-^ag derkeiormarion I^u-t^eri einfiele/ mit derersten Predigt eingeweihet.. Man liesset darandie Worte:
ZuGOrtesEhrrlndPrckb/Fortpffantzuug reiner Lehr/
Mir diesem Predigrstuhl ich diese Kirche verehr /
Nebst ein vergüten Mich / 0Drt gebe daß sein Wort.
Werd unverfälscht gelehrt/ hier und annllen Orr.
C. W. 1658.,