i 5 d Cap.n. Von dem ersten Silber-Attbruch/
tet/eskame aber doch gleichwohl die erbliche Nutz-Niessung vom neuennn hiesigen Iiath/ und zwar gegen Erlegung »8 Fl. jährlichen Erbzinses/so erhält auch die Kirche von jeden Centner Zinn ein halbes Pfund / sosich ohngefehr des Jahrs auf Fl. belauffen möchte.
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Sonsien wolteman ehedessen behaupten/ob sey bey diescmHütten-bau einiges Versehen vorgegangen / und die GestübKammer/ welchevarzu dienet/ daß derjenige Stein/der in Feuer aufsieiget/nicht verlob-ten sey/ sondern sich in gedachter Kammer anlege oder niederfalle / nichtrecht gebauet worden. Oahero schon 1669. der erste Bergmeister/ ineinem Schreiben an den Zehendner/klagte: Es hatte eine Gewerck-schafft dreyviertelCentner eingeschmeltzet/ und er hernach in der Ge-siüb Kammer den Stein eines Zolls dick angetroffen/ womit sich auchnoch vor etlichen Jahren/ eine gewisse Gewerckschafft entschuldigte / alssie nicht allhier/fondern in Eybenstock fchmeltzen wölke / aber vergebens/doch wurde ekwas.daran geändert. Es kömmt aber dergleichen Gestii-be dem Irmhaber der Hütten zu/ solche/ sammtZugrhör/ davon zu erhub»ten.
Cap. II.
Von dem ersten Silber-Anbrilch/und der hier
auserbaneten Silberhütte.
§. 1.
Enn obgleichdaö Neuc Jahr sich/erkvebnter Massen/mit Zinn
Säfef angelassen/so scharete sich doch bald ein Silberartiger Gangoarzu/ aufwelchem einKoboltifchgläntziges Ertz brach/und zwartraffe man solches zu erst i66r. vermöge auch hieraufcl. 7 ,Martij vier undeinen halben Centner/ wovon der Centner anderthalb Marck Silberhielte/welches ausser Schmeltzhütte/ zum so genannten Bau/ oderHammerwerck Breicenhoff/ eine Stunde von hier gelegen/ zu gut ge-macht/ und von dem neuen Bergmeister nach Dreßden gelicffert wurde/woselbst manAnfangs gar nicht glauben wolte/ daß daSSilber vomNeu-
jahrs