von der Zien-Berg-Stadt Menberg. 7 5
che, die andre in der Schellen-Zeche, und diedritte unterm Rade-Schacht im Faulen weg, samtFleischers Zeche gehangen haben soll. Wie tieffaber damit abgeteuffet worden, davon hat mankeine sichere Nachricht: doch geht die gemeine Sa-ge von 80. Lachtern Teuffe. Viel weniger istNachricht vorhanden, in welchen Zechen die Zwit-ter am reichsten gebrochen, noch ist solches unfehl-bar aus den Brüchen, wo selbe ergangen, 6rmeZU schlujstn, weil der Stock vor Alters au6 sehrVielen Gewerckschafften bestanden, davon iedeihr besonder Feld und Maassen gehabt, darinnensie bald vor reichen, bald vor geringen, ja vfft vorgar keinen Anbrächen auf Hoffnung gebauet. Je-doch ist solches daher, etlicher maassen abzunehmen,weil wo alles so gar zu breiten Blicke weggehau-en, viel BrennDerter neben und über einander,ausgeformt worden, ja nicht einmahl die Berg-Vesten verschonet geblieben, durch deren Entzwey-hauung die alten Gewercken in ihrer Resier Grusben-Brüche zu veranlassen gesucht, dadurch destobesser die Zwitter zu erlangen, und zu Nutze zubringen. Welche aber endlich zu Tage aus, undgrösser, als das Absehen gewesen, erfolget.
Solchergestalt ist der erste Tage-Bruch Sonn-tags nach Martini anno 1545. nicht ohne gerin-gen Schaden des Bergwercks geschehen, und hatRizfchels -Graupner - Reiche- und Comme-ryauer-Zeche, Weichen Rorhe Grube, Bier-
maul,