von der Zien-Berg StadtAltenberg. 89
gewesen. Weil nun der Gemeinde die Kostenziemlich schwehr fallen wollen, so hat dieselbe zwarbereits etliche mahl, wie ich berichtet worden, beyder hohen Lands-Regierung um die sogenanntenFaß-Groschen, welche jährlich ohngefähr 19. bis2O. fi. betragen sollen, allerunterthänigst angehal-ten, Massen dieselben auf allergnädigste Erlaubnißund Befehl eine geraume Zeit nach Marienbergzum Weisier Tauben-StollmBau jährlich über-sendet werden müssen, daß nehmlich solche hiesi-gem Gemeinde-Stolln allergnädigst möchten ge-widmet werden; Allein, meines Wissens ist bisrtzund noch nichts verwilliget worden. Doch gnugvom Neffen Erb- und andern Stollen hiesiges Orts:wir wollen nun die Beschaffenheit des hiesigenBergwercks und dessen Kotier noch weiter be-trachten.
Dergleichen Berg-Ketier hiesiger Zwitter-Ge-bäude ist der von uhralten Zeiten her überhauptalso genannte Neufang, so aus lauter eintzeln klei-nen Zechen bestehet, davon aber meines Wissensnur noch folgende zu dieser Zeit gebauet werden,als der grosse und kleine Michael, St. Elisabeth,St. Johannes, der grosse, St. Johannes, derkleine, St. George, St. Andreas, St. Thomas,St. Barbara, St. Bartholomäus, St. Wolff-gang, der Engel Gabriel u. s. w. dagegen derselbein den alten Zeiten so starck gebauet worden, daßallein 920.HaspchKnechte darauf angefahren seyn
F 5 sollen.