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Umständliche Nachricht von der Churfl. Sächß. Schrifftsäßigen freyen Zien-Berg-Stadt Altenberg, in Meissen an der Böhmischen Gränze gelegen : nebst dahingehörigen Diplomatibus, und einem Anhange, von den benachbarten Städten und Berg-Oertern / ausgefertiget, und mit nöthigen Reg. vers. von Christoph Meißnern ...
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223
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von der ZiemBerg-StadtMenberg. 228

oder vier biß daher geschehen, so muß der Gewer-be Kauffleuthe suchen, einer muß ins Land zuSachsen, der andere in Schlesien, der dritte indie Marck, ob man an demselben Orthen Fürsten-Münze bekommen kann ist am Tage, und wenntnan muß oder soll auf unsers gnädigsten HerrnMünze an den Orthen handeln, so muß man amZten desto mehr verlieren, und umb daß hingeben,Darumb mans nicht erbauen kan, wie lange esrmn arme Gewercken treiben können, ist leicht zuerachten, so lest sich auch kein Händler in einenbeständigen Kauff ein, wenn es allein auf eineMünz soll gedrungen seyn.

Zum virten, wenn die Münz wie vor altersganghafftig ist, so kann ein Gewerck bißweilen aufVerlag sich auf ein 2. oder mehr hundert Guldenerhöhten, damit kann er sich retten, den Arbei-tern zu rechter Zeit lohnen und sein Verrath mitNutz und wird das Bergkwerg desto stattlicher ge-trieben und der Churfürst!. Zehenten desto besserbefördert. So aber die Zahlung bey den Händ-lern so gar starck auf eine Münze gericht, so kausich der Gewerck bey ihnen nicht 1 fl. zu vorgebenerholen, damit kommen die Gewercken nicht fort,es ist kein Geldt untern Leuthen, dadurch entsprin-gen viel Klagen des Übeln und unrichtigen Lohneshalben, Churfürstlicher Zehenten und das Bergk-wergk wird verhindert, gerathen also beydes derGewerck und Arbeltter in Verderben und Armuth.