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Anhang.
von Bernstein auf Hertzog Wilhelms des Einäugi-gen (2) Vergönstigung wider alles Einwenden de-rer benachbarten Städtlein bey dem Schlosse, sodamahls sonder Zweiffel lauge zuvor in rauherWrldniß als eine Land-Wehre wider der BöhmenEinfall aufgebauet worden, a. 1495. einen MarcktsFlecken angebauet habe, so von Hertzog GeorgenStadt-Recht erhalten. Hanß von Bernstein zuOttendorff, an welchen ao. 1489. alle Güther desohne Erben verstorbenen Walzigs von Bären-stein gekommen, hatte zwar bereits schon Schloßund Herrschafft an Hertzog ^.Iberrmnfum (den Behertzten) verkaufst; allein dessenSohne Christophen von Bärenstein, wurde beydes,wegen der an Hertzog Heinrichen zu Sachsen inFrießland bewiesenen grossenTreue,bald wiederumkäufflich überlassen, doch so, daß Hertzog Georgeden Altenberg davon behalten, (z) Nach der Zeit
ist
(2) Das Schloß Darenstein wurde damahls mit zu desselbenLands.porkion geschlagen, gleichwie es nach ^Vilkelmi ,o.1497. erfolgtem Ableben bey der Theilung kriäerico kia-ciäo oder 8>mplici (dem Einfältigen) zufiel, vicl. klül-leri Sächs. Gnosis» fo>. 6. Es muß aber dieser Ort we-der mit dem Dorffe Bärcnstein bey Annaberg, noch mitdem im Voigtlande gelegenen Bernstein verwechselt wer-den. Zu geschweige!, derer z. Schlösser in der Brandeb.Neumarck, jm Elsaß und in Ober-Oesterreich: ingleiche«des kleinen Berg-Orts bey Joachimsthal.sg)v. Nick. Lojewi Vita Alkerti ^nimv6 p. 79. ä: Lalkinldlifcell. Lok. vec. 2. l.. 2. k. 4. In Churf. Ve-
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