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die man mit Fleiß endlich noch so lange bey derEvangelischen Religion, wiewohl nicht ohne alleAnfechtung, gelassen, und ihnen die Wohn-Stättesamt dem Bergbau verstattet hat, bis etliche, dieGOtt auf dem Bergwerck reichlich geseegnet, ziem- ! ^
lich Feld an sich gekaufft, und grössere Häusser zu , 4
beqvemerer Wohnung auffzubauen angefangen ha- ^ben. Und nachdem sie nach deren Vollendung sichfeste und sicher zu sitzen eingebildet, so haben diePäbstlichen Reformanten sich dagegen desto we- Iniger einbilden können, daß solche Begüterte um 1des Evangelii willen ihre wohlausgebaueten Häus-ser, Felder und dergleichen würden im Stiche las-sen. Ja auch sich derer Hauß-armen Einwohnerum so viel mehr zu versichern, so hat man Päbsti- !scher Gerts mit der Reformation bis nach derErndte und gegen den Winter zu angestanden.Solchergestalt haben die Römisch-gesinnten Refor-manten auch schon von mehrern Jahren her viel >Mühe angewandt, und ihnen die Religions-Aen-derung (sonderlich 2.1652. 1666. 1694. und !1700.) mit allerhand Bedrohungen aufnöthigenwollen, so aber durch hohe Vorbitten und Vorstel-lungen, sonderl. Jhro nunmehro verlangst in GOtthöchstseel. ruhenden Majestät der Königin in Poh-len rc. noch immer abgewendet worden. AlleinLo. 1728. brach die Verfolgung dergestalt aus, Idaß die Fürstl.LobkowitzischeHerrschafft zu Bilyn,und die Gräflich-Clarische zu Töplitz, samt E. E.
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