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Gründliche und deutliche Anweisung zu der Civil Bau=Kunst, Darinnen gezeiget wird wie man die Fünff Ordnungen In eine gute Uebereinstimmung brinen, und in allen Wercken der Bau=Kunst, nach den Fünff ältesten und besten Bau=Meistern, nemlich: Vitruvius, Serlio, Palladio, Scamozzi, Vignola und den Römischen Antiquitäten geschickt anbringen soll.
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derforuden vilde de Piller, sein skulle staae ovenpaa, blive alt for fmale og speede, va dog, efter debeste Bygmefteres Anviisning, stal ben eversteTykkelse af den nederste Pille vcere Dram erer tilden Pille, fon: kommer til at ftaae oven paa denunderste.

Nogle giore den Doriste i Deel fmalereoven i, hvilket og falder temmelig lidet. DenIoniste giore de z Deel. Den Romerske$ og denCorinthiffe z Deel.

Andre giore Pillerne finalere baade foroven og neden, og vil gotgiore det med dette Be-viis, at naar et Stykke Trcee bliver spid fet ovenog neden, det da ikke saa let lader sig boye i Mid-ten af den der paa liggende Byrde; Men dette ergandste at forkaste.

Af oven anforte Udkast og Hoved-Maalfeer man, at den Tofcaniste Pille bliver h Deelspidsere, det er, det nederste forholder sigtil detoverfte, som 6. til 5., eller som 6v. til 50. Partes.Den Doriste forholder sig i sin Fortyndelfe, som60. til 51. eller 511 Partes. Den Ioniste, somLo. ttl 52. Partes. Den Romerste og Corinthi-ffe, som6O. til 53. Partes; Thi en hoy Pillebehover ikke faa meget at spidses, som en lav; thiden fortynder sig af sig felv formedelst Angulusvisionis, fom altid bliver mindre jo lcrngere Ob-Jectum kommer fra Synet og aldrig forestiller, deti naturlig Storrelfe.

At tegne Forkyndelsen.

E Her til har jeg udvaldt de to brugeligsteMaader, som holdes for de beste.

Den forste og almindeligste gior man

saaledes:

Man deeler Bullen eller Stammen, deter fra Pille-Foden af indtil under Capiteelet i 3.lige Deete, lige fom der er viift i Tabellerne, heraf bliver den forste eller nederste Deel af lige Tyk-kelse: over denne forste Deel, som Fortyndelfenbegyndes fra, gior man en halv Circul, og drager

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ben 4ten Theil verdünnet und einziehet, Ueber daswürden die darauf kommende Säulen (als welchenach der besten Baumeister Lehre, allezeit die obereDicke der untersten Säule zum viamecer der obernSäule so über der untersten zu stehen kouunt gege-ben ) gar zu kurtz und kindisch werden.

Die Dorische verjüngen etliche inn j soauch ziern lieh klein fält, die Ionische nur dieRomanische.um > und die Corinthifche um

Andere verjüngen die Säulen unten undoben, wollen es mit dieser Raison behaupten, daßwann einStückHoltz unten und oben zugespitzt, essich in der Mitte nicht so seicht von der darauf lie-genden Last biege, aber dieses ist gantz zu ver-werfen.

Aus obigem Entwurf und Haupt-Maaßeerstehet man, daß die Verjüngung der Toscani-sthen Säule h verdünnet, das ist wie 6. zu 5. oderwie 60. zu 50. parres ; Die Dorische hat zu ihrerVerdünnung wie 60. zu 51. oder auch wohl 51;parres; Die Ionische ist wie 60. zu 52. partes;Die Römische und Corinthifche werden wie 60. zu53. parres verdünnet: Denn eine hohe Säule be-darf so viel Verdünnung nicht als eine niedrige,denn die verjüngt sich wegen des Anguli visionisvon sechsten, welcher allezeit, je weiter das Objectaus dein Gesicht komnit, kleiner wird, und dieselbenicht in der natürlichen Grösse darstellet.

Die Verdünnung zu zeichnen.

Hierzu habe die 2. gebräuchlichsten so vordie besten gehalten werden, erwehlet.

Die erste und genleinfte machet,man also:

Theilet den Schaft, das ist vorn Saulen-Fnß an bis unter das Capitæl in 3. gleiche Theile,wie solches in denen Tabellen angemercket, hier-von bleibt der erste oder unterste Theil von gleicherDicke, über diesen ersten Theil davon die Ver-dünnung angehet, beschreibet einen halben Circui

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