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Ursprung und Ordnungen der Bergwerge Inn Königreich Böheim Churfürstenthum Sachsen Ertzhertzogthum Osterreich Fürstenthumb Braunschweig und Lüneburgk. Graffschafft Hohenstein : Deren einstheils biß an hero noch nie in Druck ausgangen Alles mit vleis zusammen getragen Und was in jedem gehandelt auff Nachfolgendem Blat zu befindenn ...
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des Bergwerks. S3

Auch führen die Gaͤng zu theil jhnen ſelbs Kiß weiß/ oder

Gelb/ etliche n etliche a ö. etlich. e,.le Schweiff, etliche weiſſe/ Braun oder Schwartze Eaten/ erli-chegebe nee ſchwargze/ blawe/ braune oder grůͤne Witterung/ nachgeſchickligkeit der Hineriſchen Braden/ etliche blentliche ond dunekele etliche weiſo licht Gebteg/ dem Alaun gleich. Aber ein theilheiſt ſie durch ichtig qm ertz/ wie wol es wider der gwertz Natur imführen die Rlüffte als jetz berůhrt iſt von dem Sang. Wo nun diesſe mancherley geſchick der Gaͤng vnd Klüffte/ an jhn ſelbs Silber

haben/ allda ſoll man den geſchicken onter Augen brechen in han-

gende oder gende/ dann die geſchiek werden an weiſung geben/ onddas Ertz auff den ſtehenden oder flachem Sang beweiſen oder er-oͤffnen..

Wo aber von dem Streicher oder Hauptgang/ oder

darüber ſich begeben/ Schargaͤnge/ Gengklaͤfft/ oder Creutzgeng/

darauff mag man troͤſtlich ſencken/ dann die Hänge veradeln ſich dasſelbſt/ vnd werdẽ faſt guldig in der tieffe/ ſo dieſer Gaͤng ond geſchickt

auſsgeend eins fein wird gegen Mitternacht/ nnd das ander gegen

Worgen/ darumb iſt gar raͤthlich/ dafs man orts weiſe auſslenckeauff dem Hauptgang/ nach andern zufaͤlligen geſchicken/ die jhr auſs-gehen ond fallen haben/ nach bequemen oͤrtern der Welt/ wie oben

begriffen iſt/ als in manchem Hebirg gar viel geſchick/ neben den

Gaͤngen ſtreichen ond fallen/ von mancherle9 ortern der elt.

Wo nun mancherley geſchick in eim Gebirg bey dem Gang

ſich zuſamwmien lencken ond in der tieffe zu hauff hielten/ darauff mag

man troͤſtlich ſencken/ ſonderlich fo ſich die geſchick mit Silber be-

weiſen/ denn in der tieffe iſt gar höflich ein gut Srtz zuerbawen. Soaber in dem ſencken ein fewle keme/ der darff man nicht erſchrecken/

ſondern ſie artig beg geſchick behalten/ vnd dieſelbe feule gantz abſin-

cken/ biſe man den Gang mit(einen geſchick en in die friſche gantz

widerhringt. So aber ein kam̃ im geſenck vorfchufe/ onnd ein hartGerbirg oder Stein keme/ das es den Gang oder das Ertz vertruckt/

ond doch zwiſchen hangends ond liegends/ ein Eaͤtten oder ander gesſchicklich art fuͤhrete/ dem ſoll ee,. nachfahren.

Wo nun Spatgaͤng mit Kluͤfften/ Witterung oderEaͤtten vermengt würden/ onnd miteinander fielen/ da iſt in derTieff gewiſolich Ertz zubawen. Darumb iſt faſt verhoflichdarauff zuſencken/ wie wol der geſchick eins oder zweg/ ſich alſoabſchnitten/ doch ſo andere Art zu keme es were heiſs werck/

GS üj Gilbe