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der Bergwercksgebr. in Joachimsth. 261
Stolln fol man an jhren Wetter vnndEordernuͤß nicht hindern35 Bſchon Gewercken auff einen Erbſtolln, mit jhren ge-% 5 bewden einkommen vnd anſitzen/ ſo hat doch der Stolln/ dasRecht/ das jm niemand an feinem Wetter vnd Foͤrdernüͤß hindernſol/ aus Vrſachen. Denn ein Stolln fordert offt ein gantz Bergwerck/da eine einzehle Mall e ſich nur allein fördert.
Wenn ein Scbllner die Gewercken vonjhrem Hrthe abtr eiben möge.ang Gewercken in jhren Felde/ Orter in einer Stolld
teuffe/ der Meynung den Stolln Erg zuenthawen, vnnd der
Stoͤllner erſchlagt auff derſelbigen oͤrther/ vnd wil die Gewercken abtrei-ben. Auff dieſen Fall ſeind die Gewercken von jhrem Orthe vnd Straf
ſe/ nicht ehe zu weichen ſchuldig/ es ſey denn daß der Stollnhaͤwer in der
Waſſerſeige arbeiten ſitze⸗ auff ſeinen Sitzpfall mit ſeiner Keilhawe
(doch daß das Keilhawen Helm ſeine gebuͤhrliche lenge habe) der Gewer-
cken Haͤwer erreiche vnd berühre/ ohne das mögen die Gewercken jhr Ertz
geruͤhlichen weghawen.
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Zu dem Hundert nd drieten Art tickel/Von Stollörthern.
Wie man ſich die Scollorcher zuvor ſtuf-fen halten(ol.
Jeſſen Gewercken Stoͤllorther liegen/ begehrten dieſel-. Dc Yen zuvorſtuffen/ das ſol ſhnen vmb kuͤnfftigen Irrthumb zuvorhuͤ-ten/ nachgelaſſen werden/ vnd ſollen die Geſchwornen mit vorwiſſen desVergmeiſters/ die Stuffen oder Gemercke/ an das Orch/ da das Gerin-ne oder Waſſerſeig wendet/ ſchlagen. Do aber an dem Orthe die Ge-rinne/ Waſſerſeige oder der Stolln/ ſonſt mit Bergwerck verhawen vndverſtuͤrtzt ſollen fie keine Stuffen ſchlagen/ der Stolln ſey dann vorferti-get/ vnd der Berg hinweg geförderte Iſt vor den Stollorth eine ſtraſſe/do das Gerinne/ vnd die Waſſerſeige für das Orth nicht vorfertiget iſt/fo ſollen die Stuffen zu halber Straſſen geſchlagen werden.GE| Kk ij Stolln