der Bergivercksgebr. in Joachimslh. 269
De Ruͤge ſichs aber zu/ daß ſich die Parthen/ omb Waſſer-
AS geldt/ Bergfoͤrdernuͤß/ Schachtſtewer,/ Geſtengſtewer/ vnd der-
gleichen/ die Geſchwornen nicht wolten weiſen laſſen. Alsdenn ſollen es
AM die Geſchworn en an den Bergmeiſter gelangen lahn/ der fol es/ woes die
. Noth erfordert beſichtigen, vnnd wie ere denn macht, darbey ſollens die
1 Partheyen wenden vnd bleiben laſſen. Do auch der Bergmeiſter befin-4 det/ daß die Geſchwornen gleichmeſſig/ vnnd recht gehandelt/ ſoll er ſie
keines weges zuruͤcke ſezen N
In dem Hierden vnnd drey vnnd| dreyſigſten Artickel/ Von erlegungZwantzig Marck Silber.
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Wenn die ſtreicigen Parcheyen den Poenfall/ als zwantzig Carck Silbersn geben ſchuldig ſeyn.
“RE O einige Parth von gegebener Weiſung/ durchBVergmeiſter vnd Geſchworne/ oder andern vnvordechti-
gen Bergleuten/ ans recht appelliret/ vnnd alsdann dieSache jm zurecht aberkandt wird/ ſol daſſelbige verluſti-
ge Theil zur ſtraffe vnſern Allergnaͤdigſtẽ Herrn zwantzig
Marck Silbers zuerlegen ſchuldig ſeyn. Do aber in
Dia
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einer Bergſachen durch Bergmeiſter vnnd Geſchwornen, oder andereBergleute keine Weiſung geſchehe als der/ hette es auch fein Dedenckendes Poensfalls halben zufodern vnd zunehmen/ es were denn/ das ſolcher© Muchwillen beyden Parthen gefpüret vnd befunden/ dasmans zuſtraffen nicht vnterlaſſen koͤndte/ vmbAbſchew willen.