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Ursprung und Ordnungen der Bergwerge Inn Königreich Böheim Churfürstenthum Sachsen Ertzhertzogthum Osterreich Fürstenthumb Braunschweig und Lüneburgk. Graffschafft Hohenstein : Deren einstheils biß an hero noch nie in Druck ausgangen Alles mit vleis zusammen getragen Und was in jedem gehandelt auff Nachfolgendem Blat zu befindenn ...
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269
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der Bergivercksgebr. in Joachimslh. 269

De Ruͤge ſichs aber zu/ daß ſich die Parthen/ omb Waſſer-

AS geldt/ Bergfoͤrdernuͤß/ Schachtſtewer,/ Geſtengſtewer/ vnd der-

gleichen/ die Geſchwornen nicht wolten weiſen laſſen. Alsdenn ſollen es

AM die Geſchworn en an den Bergmeiſter gelangen lahn/ der fol es/ woes die

. Noth erfordert beſichtigen, vnnd wie ere denn macht, darbey ſollens die

1 Partheyen wenden vnd bleiben laſſen. Do auch der Bergmeiſter befin-4 det/ daß die Geſchwornen gleichmeſſig/ vnnd recht gehandelt/ ſoll er ſie

keines weges zuruͤcke ſezen N

In dem Hierden vnnd drey vnnd| dreyſigſten Artickel/ Von erlegungZwantzig Marck Silber.

1

Wenn die ſtreicigen Parcheyen den Poenfall/ als zwantzig Carck Silbersn geben ſchuldig ſeyn.

RE O einige Parth von gegebener Weiſung/ durchBVergmeiſter vnd Geſchworne/ oder andern vnvordechti-

gen Bergleuten/ ans recht appelliret/ vnnd alsdann dieSache jm zurecht aberkandt wird/ ſol daſſelbige verluſti-

ge Theil zur ſtraffe vnſern Allergnaͤdigſtẽ Herrn zwantzig

Marck Silbers zuerlegen ſchuldig ſeyn. Do aber in

Dia

.

einer Bergſachen durch Bergmeiſter vnnd Geſchwornen, oder andereBergleute keine Weiſung geſchehe als der/ hette es auch fein Dedenckendes Poensfalls halben zufodern vnd zunehmen/ es were denn/ das ſolcher© Muchwillen beyden Parthen gefpüret vnd befunden/ dasmans zuſtraffen nicht vnterlaſſen koͤndte/ vmbAbſchew willen.