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Beschreibung von der Ausgrabung und merkwürdigen Fortschaffung des ungeheuren über 3 Millionen Pfund wiegenden Felsen worauf die Bildsäule Peter des Grossen errichtet ward
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Aber was alle aufgebotene Bemühungen nichtzu erreichen vermögen, das führt oft der Zufall her-bei; ja, das Glück scheint außerordentliche und er-habene Unternehmungen, welche die Menschheit nurselten sieht, vorzüglich zu begünstigen. So geschahes auch hier. Als man lange vergebens nach einemFußgestell.zu diesem erhabenen Denkmahl gesuchthatte, erschien ein Bauer bei dem Grafen Carburi,und meldete ihm, daß in einem morastigen Waldebei dem karelischen Dorfe Lachta ein ungeheurer Fel-sen lege, auf diesen Felsen hatte einst Peter der Gro-ße gestanden, als er beim Anfange des Krieges mitSchweden an der finnländischen Grenze den Schau-platz des Kampfes übersah. Schon der Gedanke,auch seine Bildsäule auf denselben zu stellen, hat-te etwas Anziehendes, und Carburi ließ sich so-gleich zu dem angezeigten Felsen führen. Er fandihn überall anderthalb Zoll mit Moos bedeckt, undtief in den Morast versunken; aber als er ihn hattereinigen lassen, fah. er mit inniger Freude, daß ersich vollkommen zu dem großen Denkmahle schickte.Er hatte die Gestalt eines fast regelmäßigen Paral-lelepipedums, oder eines langlichten Würfels, war42 Fuß lang, 27 Fuß breit, und 21 Fuß hoch, undwog nach der Berechnung in Cubicfuß vier Millio-nen Pfund.Ein Parallelepipedum war aber nichtdie Gestalt, die das Fußgestell bilden sollte; es sollte

*) Der Felsen entbleit wahrscheinlich 24 tausend Cubicfuß,und ein Cubicfuß Granit wiegt ohngefähr 86 Pfd-