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Berechnung der Luftmaschine, welche in der Niederungarischen Bergstadt zu Schemnitz bey der Amalia Schacht, vom Herrn Joseph Karl Höll, Oberkunstmeistern erfunden, erbauet und im Jahre 1753, den 23. März ist angelassen worden.
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Lehrsätze auf welche die Berechnung derLuftmaschine sich gründet.

§. 7 .

Erster Lehrsatz. Wenn man die Grrmdflä-ch« mir der Höhe deS Wassers vervielfältiget, unddas Cubikmaaß In das Gewicht verwandelt, soist dasselbe die wirkliche Kraft des drückendenWassers.

Zrveyrer Lehrsatz. Die Kraft der drücken-den Luft auf der Oberfläche des Erdbodens, istgleich der Schwere jener witteren Quecksilbersäuledes Barometers , welche in dem gegebenen Ortedas Gleichgewicht mit der Luft haltet, oder jenerWassersäule die mit der drückenden Luft gleicheFläche hat. und iz Z mal höher ist, als die wit-tere Quecksilbersäule.

Dritter Lehrsatz. Die Unsdehnungskrastder vom Wasser zusammengepreßten Luft ist gleichdem Vermöge« der drückenden Wassersäule.

Vierter Lehrsatz. Die Ausdehnungskraftder Lust, folglich auch die Kraft womit sie zu-sammengedrückt wird, steht in verkehrter Verhält-niß mit dem Raume, den sie einnimmt. Daherist der Raum der eine bestimmte Menge der Luftbesitzt, zu dem Raume, in welchen hernach dieLuft dichter zusammengeprrst wird , wie die Last,welche dieselbe damals trägt; zu der Last , welchedir nämliche Menge der Luft anfänglich getragenhat, oder daS Produkt aus demjenigen Raume,