44
W )o( M
Damii ein Kunst größeres Vermögen als siesonst fähig ist, ausüben könne, muß entweder dieLast erleichtert, oder dir Reibung vermindert, oder«in stärkere Kraft angebracht werden. Von derReibung bey der Luftmaschine haben wir schon (§.10 ) erwehret, daß selbe schr gering und nicht be-trächtlich sey, wollen wir aber die Kraft mit Ver-größerung des obern Kessels vermehren, oder dieLast mit Verminderung des untern kleiner machen,erhalten wir mit derley Abänderungen keinen Vor-theil ; im ersten Falle werden die Teichwaffer desto«her zu Ende gehen, und im zweyten wird weitweniger, als bey voriger Einrichtung Gruben-Wasser gehoben.
Der erste Lehrsatz ( §. 7 ) giebt uns eine Arton die Hand, die Luftmaschine mit Nutzen abzu-ändern. Nehmen wir an, der untere Kessel habein der Höhe 5 Schuh, im obern Durchmesser zSchuh 4 Zoll, im untern l Schuh ir * Zoll':er stellet nun einen umkehrten abgekürzten Kegelvor, der mit dem cilindrischen beschriebenen Kesselbeynahe von gleichen kubischen Inhalt ist ( §. 9Anmerkung ) die Höhe der Einflußröhren, dieGröße des Luftrohrs, und obern Kessels, lassenwir unterdessen unverandeter, damit jene Kraft derwirkenden Luft verbleibe, die bisher berechnetworden.
Wenn die gepreste Lust auf die groß« Ober-fläche des Wassers, in dem neuen Kessel zu drü-cken anfängt, ist die Last bey 16 Lachttr hoheStrigeröhren auf 576 Centncr, und im letzten
Au-