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Erste Sammlung der böhmischen Ackergeräthe mit XXV. Quartkupferplaten in verjüngtem Prager Maßstabe, oder theoretisch- und praktische Beschreibung der in dem Königreiche Böheim üblichen Pflüge ... und Pflügungsarten / von Johann Mehler ...
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48
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Land stire ab,- mithin machet die Schar einen schmäle-ren Einschnit.

Z. Mit dem Leierkeile hilft man also deinPfluge, daß er mehr und weniger Land fasse, infolgenden Fällen;

L. Wenn man rechts in die Brumme pfl egst,muß das linke Rad dem rechten vorgehen; damit die Scharnicht so sehr in das Land dringe, und eine gar zu breiteLurche mache.

k. Wenn man links in die Arümme pflüget,soll das rechte Rad vor das linke hingegen zurückge-stellet werden; damit die Schar hinlängliches Land fasse.

6. Zieht ein junges oder wildes Handpfcrd nichtgerad, sondern beständig rechts; so stecket man den Lriltiefer, und treibt hiedurch das rechte Rad Vorwerks:Mden Pflug zu zwingen, in der Furche zu bleiben.

O. Dringt hingegen das Handpfcrd links gegendas Gätelpferdso zieht man den Lcierkeil in die Hö-he , und stellet ihn auf die schmalste Bcrbc; damit dasrechte Rad zurückweiche, und die Schar nicht zu vielLand fasse.

L. Man hilft auch dem Pfluge mit dem Leierkettle, wenn man rief pflüget: denn, weil die Schar im-mer mehr in das Land dringt, je weiter der Stößel indem Gründe! vorwerts gestecket wird; so muß auch dasrechte Rad zurückgestellet werden: um hiedurch die Schar-spitze von der Landseire abzuwenden.

N. 6.