2i4 II. Theil,
Eine Länge zu messen, von einem Bäum bis zueinem alten Thorweg.
Tab. XVIII . Fig.s.
Bey. dieser' Operation und Messung, verfahret ihr,wie es euch im vorhergehenden ist gewiesen worden,und der Deutlichkeit willen, noch einmal soll erkläretwerden. Erwehlet euch nun gegen diese beyde Oer-ter zri, eine Stand,Linie, so hier 1 6 Fuß ist, setzet aufdieselben Enden in der Erde eure Stöcke, wornachihr viüren könnet, setzet dieselben fein perpemlicular»nun stehet auf den einen Ende dieser Linie euren Vi-6r - Stock heraus, setzet an dessen Stelle euer A-strolabium hin, und vitlret durch die unbeweglichenvioprren nach der andern Stange zu, bis ihr diesel«be erblicken möget, auf daß ihr dadurch, wie schongemeldet worden, eine horizontale Basin erhalten mö-get, sehet, oder visim nun auch auf diesem Standenach der Weite eures Baums zu, und richtet dadurch .auf diese Basi horizontali, als die Stand,Linke , eine !kerpen6icular auf, denn ohne einen solchen Winkel !möget ihr nicht zurechte kommen, noch etwas messen |mögen; sehet auch bey dieser Messung das Boussolauf euer Abstrolabium, und sehet, gegen welchen Ortder Welt solche Anie zustreichet, oder ist es ein Berg-Cornpas, so sehet in welcher Stunde solche Linie ste- !het, dieses bemerket nebst euren 6raäen der Winkelbesonders, gehet nun auch zu dem andern Ende eurerStand- Linie, und setzet das 8ranv auf derselben En-de, daß solches, wie gedacht recht perpenckcuiar zustehen komme, sehet durch die unbeweglichen Dioptrasnach der Stange des ersten Standes, damit ihr sol-che horiroms! erhalten möget; bemerket auch ferner,
was