rr8 II. Theil, .
alle Kammttn unh Frucht-Böden, so weit man nem-lich dieselben mit Getrapde anschütten und anfüllenwill, hat man nun diesen cudischen Jnnhalt am Ru-then und .Füssen gefunden, so Muß man sich auch dasGemäß bekannt machen, sy an demselben Orte ist,wo dergleichen Messung soll verrichtet werden, undsehen/ wie viel Cubse-Fuffe und Zolle in einem sol-chen Scheffel enthalten seyn, alsdenn könnet ihr mitdiesem Maasse in dasselbe cudische Pro duft nur niul-tipliciretf, so möget ihr finden, wie viel Scheffel,Malter und Wispe! Getrayde ihr auf so einem Bo-den schütten möget.
Wollet ihr nun die Höhlung eines Cylinders wis-sen . so dürffet ihr nur seine innere Weite wissen inLichten, wisset ihr aber diese nicht, srnkern nur dieäussere Circumferenz oder den Diameter , so erkundi-get euch nur nach dessen Mauer Stärke, ist es aberein Cörper, so von keiner sonderlichen Stärke ist/alszum Exempel, von einem Brete oder gleichen dünnenUmschließung, so möget ihr solche selbsten finden kön-nen , suchet aus solchem holen Cörper den Diameterseiner Baseos, und durch solchen die Circumferenz der-selben , durch diese beyde erforschet weiter den Flä-chen-Jnnhalt solcher Baseos, wie schon bey der Plani-metrie ganz gründlich und deutlich ist gewiesen wor-den in diesen tzuadrat-Annhalt der flachen Baseos, mul-tipliciret die ganze Hohe, wie beym Cylinder ist ge-wiesen worden, so habet ihr den culllschen Jnnhaltdesjenigen Lichtes oder deü Raums, so darinnen be-griffen ist.
Verlanget ihr aber durch diese Kunst die Höhlungeiner Pyramiden zu wissen, sie sey gleich von z. 4.5.6. oder mehr Seiten und Ecken, so sehet nur auf ihre
Balln