Von der OH-Bau-Runst. 27s
sie nickt viel zu tragen und zu halten haben, derglei-chen Bögen setzet man gerne über Fenster und Thü-ren, und gieb« ihnen so viel Circul, als man oft an,dringen kann.
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So ein Creutz-Gewdlbe so verfertiget wird, daßin dessen Mitten, wo sich sonsten die Bogen durch,schneiden ein vier-eckigter Platz übrig bleibet, nen-net man dasselbe ein Multen-Gewolbe, bleibet aberein runder Platz übrig, so heißet es ein Spiegel-Gewölbe.
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Diese Arten Gewölbe sind überall an allen Or-ten leichte anzubringen, und schicken sich gut überZimmer, Säle und Treppen, und sehen am zier-lichsten, deswegen sie auch am mehresten beliebetwerden.
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Bey Verfertigung aller dieser Arten Gewölberm nun wohl darauf zu sehen, daß sie gnugsame Wk-derlagen haben, damit dieselben sicher stehen, undsich nicht auseinander schieden mögen, welches nem-sich dahin am meisten zielet, daß desien Grund-Mauern stark, breit und tüchtig genung seyn, damitwiche von der obern Last nicht endlich weichen müs-sen, wodurch verursachet würde, daß ein solches Ge-wölbe voneinander trennen, und endlich gar übernHaussen fallen müßte, zu Verhinderung desselbenletz« man in denenselbigen auch verschiedene Gord,Bogen an.
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65. Die