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Gründliche Anleitung Zu der vollkommenen Bau-Kunst : So da bestehet In der Arithmetica Decimali, Geometrie, Civil- und Militair-Bau-Kunst, Perspectiv, Geographie, Hydrostatick, Mechanick und Hydraulick / Durch die besten Authores bewähret Und mit vielen Kupfern erläutert ... gestaltet und gezeichnet von Johann Gottfried Jugel
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279
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V-n der C/w7-25au*2&.unff. *79

zu sehen, daß dieselben an einen so verborgenen Ortangeleget werden, daß solche niemand wisse und sehenmöge, als wer ins HauS gehöret, dabey auch dieses zubeobachten, daß der Platz weder der untern noch derobern Zimmer dadurch verdorben werde, so man star-ke Mauern hat, kann man dieselben ganz füglich indieselben durchführen, sie müssen aber so weit an-geleget werden, daß man durch dieselbigen noch gutdurchkommen möge, das ist, zum wenigsten 2, höch-stens aber 1 Fuß, bey diesen Treppen paiHret es, daßsolche gewendelt, und als eine runde Schnecke fort-getrieben werden, weil diese Figur den wenigstenRaum einnimmt, ihre Sluffen können 8.9- bis isZoll breit, und 6 bis 8 Zoü hoch seyn.

7s. , -

Die Frey> Treppen, so man vor einem Gebäudeanleget, werden auf verschiedenerley Art gemacht,und muß man sich mit solchen so wol nach der Gele-genheit des Gebäudes als,auch dem Orte richten,wo dasselbe zu stehen kommen soll, die Haupt« Ab-stcht dabey ist, daß man vor solche Thüre einen wohl.geraumen Platz vor das Pate lege, die Figur solcherKreppen komme auf was vor eine Art, als es wolle,o«e Breite solcher Treppen an einen grossen Gebäu-ve sey 10 Fuß, wo sich aber solches nicht schicket, 8E.auch nur 5 Fuß, die Höhe solcher Stuffen sey 4,5bls 6 Zoll.

Don Küchen.

' 7<s *

S)ie Küchen sind auch eines der nothwendigstenStücken m einem Gebäude, und ganz unentbähr-

S 4 lich,