zoo III. Theil,
zu jeder Seiten ist, und also nur an vier Ecken überder Mauer der vier Bögen ruhet, übrigens aberganz frey in der Lufft hanget, derowegen sind aus de-nen vier Ecken auf gekröpte Stück-Bögen aufge.mauert, so unten in eine Spitzt zusammen lausten,und machen/ daß das Vier-Eck oben in eine Rundesich endet, auf dieser Rundung nun ist die Kuppelgebauet, daß sie gleichsam von denen vier Stück,Bö-gen schwebend getragen wird.
Von der ConltruAion einer solchenKuppel.
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Diese foH höchstens zu ihrer Höhe die Helfte undwenigstens ein Drittel ihres Durchmessers oderpismerers bekommen, und wird, je grösser die Kup-pel geleget wird, je näher von der Helfte gegen dendritten Theil genommen. Es soll aber die ganzeComposmon nach dem grvsten Durchmesser, der zuäusserst bis an die Sparren-Köpfe, oder zu äusserstbis unten an der Säulen-Stamm reichet, billig einevöllige Ordnung, und darüber noch eine kleine Atti-que haben.
IfO.
Weil nun zwar der Philippi Brunneieschi die grosseKuppel zu Florenz ohne Bogen,Gerüst aufgefüh-ret, bat doch Michel Angoli zu der im Rom Bogen-Gerüste gebrauchet. Welche Herr Sturm aus derHistorie Bonani beschreibet, weil solcher, wie er selb-sten meldet, des Carl Fontani Buch nicht gele-sen hat. So beschreibet Herr Johann Jacob Schib-ler hingegen aus des Carl Fontani Buch selbsten
solches