394 r IV. Theil, VQn der
die Bombt«, Granaten und anderen Feuer, Kugelnbedecket seym Daher» muß keine Linie, das ist, umFestlwgS'Werk, so einander 6eien6iren soll, einen^lul<;v«tsn,Schuß weil-abliegem
?*
Eine Festung soll an allen Orten gleich stark fbr-«ificlret seyn, damit der Feind dadurch keinen Vortheilersehe, solche an dem schwächsten Orte angreiffen,und also überwinde.
4 .
S»ü nun ein Platz fest, und eine Festung heissen,so muß dergleichen mit einem aufgeworfenen Wallumgeben oder umschlossen seyn, damit man sicher da-hinter liegen möge, es muß auch solcher Wall fvbreit seyn, daß man auf selbigen oben noch CanonenPflanzen kann, um damit den Feind von solchervon weiten abzuhalten, und wider solchen zu wehren.
s.
Weil nun zu einen solchen breiten Wall viel Er-den erfordert wird, so ist es am bequemsten, daß manvor demselbigen einen breiten Graben anlege, wo-durch man Erden gewinnen mag, solcher Grabenwag nun trocken bleiben, oder mag mit Wasser ver-sehen seyn.
6 .
Eine jede Festung bestehet aus drey Haupt Thei-len, als: 1 . aus Cortine, 2. Streich, Z. Gesicht-Linie,diese drey Linien fvrmiren eine Polygon, und darauswird endlich eine ganze Festung.
7 .
Derer Festung hat man auch zweyerley, nemlichrezulairs und irregulaire. Regutaire sind nemlich
die-