Mtiitair- -der Rriegö-Bau-Aunst. 401
Was aber eine s-lche Festung v-r Nachtheilund Schaden har.
0 Daß man ihnen faßt unmöglich mit Hülffe bey-springen kann.
r) Muß be» solcher Anlage alles mit Pfählen ver«rammelt seyn, welches eine sehr langweilige undmühsame Arbeit ist, und auch sehr vieles Geldkostet,
g) Alle Ausfälle von derselben sind insgemein ver-geblich.
4 ) Sv ist die Lufft stets ungesund, und verursachetöffters Krankheiten von wegen des stehenden undstinkenden faulen Wassers.
5 ) Man kann solche Oerter angreiffen ohne grossenVerlust, wenn es recht gefrohren ist.
VorS dritte.
Was ein mit Wasser unrgebmer Ort v-r an-dern v-r V-rcheite Hac.
*) Kann man einen solchen Ort nicht leichtlich unter-miniren, noch in die Lufft sprengen.
's) Ist es auch nicht nöthig grosse Werke davo^an-zulegen.
3) Des Feindes Schüsse sind über das Wasser sehrungewis.
4) Die Belagerten können leichtlich des Feindes.Schiffe anzünden und zu Grunde richten.
s) Die Schiff, ArMee wird gar sehr in Gefahr ge«setzet, wegen der Canonen des Orts, so man an-greiffen will.
Ce war