Militair-tötK Rriegs-Bau-Runsk. 4>y
Folget nun, wie man drest Tabelle gebrau-chen soll.
Allhier nimmt man erstlich ?6r Fuß, oder \xjToises mit dem Circul, beschreibet damit einen run-den Circul'Rmg, worinnen nemitch diese Festungsoll aufgerissen werden, ferner nimmt man auch io{joFuß, oder 18° Toises, und theilet die Lircumferenrdamit in 4 gleiche Theile, ziehet solche denn zusam-men, welches denn nachgehende die äussere Polygongenennet werden, dann theilet man jede Seiken-Li-nie dieses Vier-Ecks in zwey gleiche Theile, mit6z»Füssen, oder 60 Tois. ziehet dann aus der mitten lau«ter aerade Linien,sitzet dann auf solche izrFuß oder2! Tois. vor die Perpendicular, dann ziehet man fer-ner von Haupt »Punct Der; Puuct der Perpendiculardie Defensions Lutte. sitzet dann darauf aus denHauptTunQ der Polygon, die Lange von }jo Fuß,oder s; Tois. vor die GesichtLinien, und nehmet 10Fuß oder 3?. Tois. setzet selbige, wo sich die Perpendi-cular schneidet nach dem Bollwerk zu, vor dascom-plemeur der Streich. Linie, und ziehet denn dieStreiche zusammen, so kommet auch die Cortine her-aus, so ihr nun in der 6eomerrie den Ctrcul habtgebrauchen kernen, und seyd in so weil seiner mächtigworden, so werdet ihr diese Festung auch gar leichtin Grunde bringen können. Tab. in. Fig. 1.
Vl)N Orillon.
Nach der Vatikanischen Manier bleiben dle Streichenicht, wie die Teutsche und Holländische Manier wei-set, sondern es wird ein Theil von dreyen, des Streichs
dazu