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Gründliche Anleitung Zu der vollkommenen Bau-Kunst : So da bestehet In der Arithmetica Decimali, Geometrie, Civil- und Militair-Bau-Kunst, Perspectiv, Geographie, Hydrostatick, Mechanick und Hydraulick / Durch die besten Authores bewähret Und mit vielen Kupfern erläutert ... gestaltet und gezeichnet von Johann Gottfried Jugel
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428
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IV. Theil, V-n der

Don der Anlage eines Walls.

Weil dieses der vornehmste Theil einer Festung tist, so erfodert solcher auch eine besondere Breite/ und isind die Herrn Ingenieurs noch selber nicht einig dar-über, in dem ihn immer-einer breiter haben will, alsder andere: Fournier giebt ihm vor seine Breite is jbis 16 Schritt, auch i s bis 25 Schuh zur Höhe,nemlich vomMchen Felde «n.

2 .

Freytag nimmt vor die Anlage des Vier,Ecks9 Tois. odee^ 4 Fuß, in Fünf-Eck 10 Tois. des Sechs-Ecks, 1 1 Teis. des Sieben-Ecks, 12 Tois. des Acht-Ecks, iz Tois- des Neun,Ecks 14 Tois. und dieseBreite behält er bev allen Viel.Eckech die Höheaber giebt er von z Tois.

?

Der Gras Pagan machet in allen dem Wall'»Tois. breit, und erhöhet ihn über die Fläche des Fel-des z Torf.

Qermonr will, daß man ein viertel Theil des Ge-sichts der Anlage des Walls gebe, und in Felde von8 bis 12 Tois. Glaubet also, daß eine grössere Breitenicht alleine unnütze, sondern verhinderlich wäre, we»gen des Platzes, so er einnimmt, auch beschwerlichsey, wegen der Menge Erden, so er ersodere.

s.

Herr Vauban nimmt die Anlage des Walls nichtbreiter denn 1 1 Tois. indem er die Ursache anzeiget,womit sich Clermont auch entschuldiget, die Hohe

sei-