V-N der Geographie. 5IJ
immer etwas länger, weil sie den Pol mehr entfernnel seyn, als in der langen Seiten, dazu muß mannun zwey Maaß-Stäbe haben, einen, da die Mei,Icn darauf stehen, den andern zu den Füssen, weilaber sowol die Meilen an vielen Orten, als auch dieRuthen und Fusse.lrhr unterschieden seyn, also mußman sich bey Verfertigung einer Haupt « Chartendarnach richten. Die gemeinen teutschen Meilenmachen 1? einen Grad; desselben gleichen auch dieNiederländischen/ die mittelmäßigen „ r> der grossen10, der gemeinen Franhösischen Meilen gehen 25 aufeinen Grad, der grossen aber io, der Jtaliänis. Meilen60, der Engelländis. auch 6o, auch wie andere wollensv, der Engelländischen I^eucarum 20, der SpanisiLeucaruni 17!, der Schwedischen und Sardinischen10. So^nun eine solche Charta richtig werdensoll, so müssen bey deren Ausmessung und Vistrungalle Winkel stleißig ohscrvirzt und neben einanderaufgetragen werden, zumalen, wenn Berge undThaler zu messn mit vorhanden seyn, auch mußman nun der Accurateste willen nicht zu weit aufeinmal obierviren, weil man sonsten leichtlich fehlenkann, indem des Menschen Auge in der Ferne nichtsso scharf erkennen mag, diejenigen Land,Mrssereyen,so die Strassen nebst der ganzen Gegend mit an-zeigen müssen, werden am füglichsten durchs Yia-torium gemessen, da man nun, wenn man einesonderliche Distanz durchs Astrolabium nach allenbeliebtichen Orten vistren kann, und nach dem Maaß-Stab und Meilen «Maaß ausmessen und ausr.ech«mn kann. So aber diese Charten nur vor gewis«se Graffchaffien oder Edel «Hofe zu machen-seyn,so können nebst denen Ruthen auch die Fusse fleißig
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