Von der Geographie. 5 2-
*) Ein Philosophus gebrauchet die Welt statt ei-nes Buches.
5) Ein Krieges, OKcirer brauchet dadurch dieKundschafft des Landes, als das nöthigste Stückseiner Verrichtung.
6) Ein Cmicus stellet hierdurch sein Urtheil an.
7 ) Die Geographia befestiget die Historien, undmachet in Conversatkm geschickt, und bewahretuns vor Fehler.
Hieraus wollen wir nur so viel sehest, daß diesel-be jedermann nützlich und dienlich sey, er sey auchwer er wolle.
Doch ist es keine geringe Sache, die Geographiagründlich zu verstehen, man muß dabey die vornehm,sten Veränderungen derer Länder und Städte wis.sen, auch die Seridenten darüber zu Rathe ziehen,so durch grosse Unkosten Gelegenheit genommen, die-ses oder jenes Land in Augenschein zu nehmen, unddadurch ihre wahre Beschaffenheit gründlich zu be,schreiben: Man hat zum Gebrauch und Uebungdieser Kunst, auch die Land-Charlen zur Hand zuNehmen, um einen rechten Begrieff um dieselbe zuErwerben, so wird sich endlich alles wohl schicken.
Es schreiben die Geographi, t)sl§ Amaximander*n Griechen Lande, und Sesostris in Egypten von be.ven Land,Charten Urheber seyn, einige bleiben auchAy Jvsia. H. Grotius berichtet» daß der Sataa^hristv dem HErrn bey seiner Versuchung eineE.d»Charte st>U vorgehalten haben, worauf allerir ^r Welt und ihre Herrlichkeit gestanden sey,^Elches wir aber dahin beruhen lassen; wir wissenovch davon so viel zu glauben, daß tu TeukschlanbeL l Seda.