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Gründliche Anleitung Zu der vollkommenen Bau-Kunst : So da bestehet In der Arithmetica Decimali, Geometrie, Civil- und Militair-Bau-Kunst, Perspectiv, Geographie, Hydrostatick, Mechanick und Hydraulick / Durch die besten Authores bewähret Und mit vielen Kupfern erläutert ... gestaltet und gezeichnet von Johann Gottfried Jugel
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554
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VII. Theil,

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ein wenig pulverigen Saffran, löset solchen in ge-meinen Wasser auf, so wird sich solches alles gelbfärben, und seine Zerlegung sehr weit extsnckren, des-selben gleichen auch alle Säffte thun, welche kleinesubtile Theilgen doch alle einen wahren Cörper nochbesitzen, ob solcher gleich nicht mehr an ihnen zu er-kennen ist, wollet ihr solches deullicher an ihnen er-fahren , so dürstet ihr nur solche Solutions- wiedereinkochen bis zur Consistenz eines Saffkes, so wer-det ihr deren körperliches Wesen wieder deutlich be-greisten mögen, und die grosse Weite Ausdehnungsolcher Dinge wird euch erweisen, worinnen derenunsichtbare Gestalt bestanden sey.

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Ein jedwedes begreifliches Ding hat in sich eineunzeitige irrdische Materie, so nicht aus seinen We-sen bestehet, fb die Pori derselben genennet werden, !welche verursachen, daß sich ein solcher ganzer Theil jaus seinen ersten Wesen bringen lasse, und sich auchwieder zusammen giebt, ihr habet in vorhergehendengesehen, wie sich das Silber, als ein sonst festcoaZu- jÜrtes Metall, in die allerkleinesten Theilgen, ja garin ein pures Wasser auflösen lasse, welches nicht ge-schehen könnte, wenn solches aus einen ganz fixenWesen ohne Vermischung einer unzeiligen Jrrdisch-seit bestünde, denn das fixe Wesen des Metallesoder des Silbers, loset sich in Ewigkeit nicht durchdiese schlechte Salution auf, denn, so ferne dieses ge-schähe, vermöchtet ihr durch keine Schmelzung sol-ches wieder in ein Metall zu reäuoiren, sondern blie-be ein ewiges ligui6es-vi5eoüsches Wesen, aber dieunzeitige Erden, so das Silber noch mit besitzet, und