Buch 
Gründliche Anleitung Zu der vollkommenen Bau-Kunst : So da bestehet In der Arithmetica Decimali, Geometrie, Civil- und Militair-Bau-Kunst, Perspectiv, Geographie, Hydrostatick, Mechanick und Hydraulick / Durch die besten Authores bewähret Und mit vielen Kupfern erläutert ... gestaltet und gezeichnet von Johann Gottfried Jugel
Entstehung
Seite
569
JPEG-Download
 

Von der Hydroßatic. f 69

andere verhalte. Wieget aber solche eingehauchteWurffel, jeden besonders, und merket/ wie viel ihnenan ihrer Schwere abgegangen, so könnet ihr auch rot j>sen, wie schwer der eubie-Aoll, oder Fuß, Weich Oeloder Honig gewogen hat.

Zl.

Die Schwere einer flüßigen Materie, als zumExempel das Oel, verhält sich zu der Schwere einesandern Cörpers von gleicher Grösse, wie das Theilder Schwere, welches demselben in solchen abgehetzu seiner ganzen Schwere, als noch deutlicher, dieSchwere des O ls verhält sich zu der Schwere desSilbers/ wie das Theil der Schwere, daseinLubic-Zvll, oder Fuß Silber in Oel verliehet zu seiner desOels ganzer Schwere.

32.

Wisset ihr nun von allen Metallen, wie viel die-selben in einen flüßigen Cörper von ihrer Schwereverliehren, so möget ihr auch finden können, wenn ihrein LleLlrum von verschiedenen geschmolzenen Metal-len untereinander habet, wie viel am Gewichte voneiner jeden Sorte darunter sey.

33 -

Solches euch nochdeutlicher vorzustellen, und auchdarinnen feste zu sehen.wollen wir allhier etliche Exem-pel anführen, aus des berühmten MarKemavci.HerrirChrist. Wolffen, Hydrost. Man hat einen Klum-pen Bley und Zinn zusammengeschmolzen, so amGewichte 1» Psund schwer, und in Wasser >4Pfund von feiner Schwere verliehret, so soll mannun finden, wir viel Pfund Zinn und Bley. jedesAn 5