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Gründliche Anleitung Zu der vollkommenen Bau-Kunst : So da bestehet In der Arithmetica Decimali, Geometrie, Civil- und Militair-Bau-Kunst, Perspectiv, Geographie, Hydrostatick, Mechanick und Hydraulick / Durch die besten Authores bewähret Und mit vielen Kupfern erläutert ... gestaltet und gezeichnet von Johann Gottfried Jugel
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588
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VII. Theil,

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welches wir an unsern Brunn- und Quell-Wassernam besten obterviren können, so wir nur daraufwohl Achtung geben. Wollet ihr nun den Unter-scheid einer solchen Lufft, wann dieselbe nemlich dicktoder dünne sey, wahr nehmen,so nehmet schöne reinegewaschene und wieder wohl getrucknete Schaafs-Wolle, leget dieselbe über Nacht an die Luffh zueiner solchen Zeit, wenn des Tags zuvor eine schönewarme und liebliche Lufft gewesen ist/ (es mußaber solche Wolle erstlich gewogen werden,) desMorgens nehmet diese Wolle wieder, welche ganzfeuchte und naß seyn wird, wieget solche wieder,unvbehaltet alle beyde Gewichte wohl bemerket, legetnun dergleichen Wolle wieder an die Lufft, zueiner solchen Zeit, wenn «des Tages zuvor ein dickesund trübes Wetter gewesen ist, und am Morgenwieget eure Wolle wieder, welche gleickfals sehrfeuchte und naß seyn wird, so werdet ihr finden,daß solche Schwere am Gewichte die ersteweit übertreffen wird; woraus ihr fchlieffen mö-get, daß dieselbe Lufft bey weiten nicht so reinund gesund seyn wird, als wie die erste; denn \treiner und flötet eine Lufft auf unserer Äden ist,je leichter und subtiler dieselbe auch seyn wird.Lasset euch diese zwey Schweren der Lufft, derdünnen und der leichten zu einer Kegul dienen, sd mö-get ihr die Proportion derselben zu einer andernZeit daraus gar wohl finden, in welchen Opera-tionibus ihr vieles antreffen werdet, so ihr euch wohldarein finden thut^

7Z. Die