594 VIII. Theil,
gar nicht entbehren können, von welchen wir hier,soviel als möglich ist, und der Raum gestatten will, inetwas erklären wollen.
Diese Machten werden durch dreyerley Bewe, 1gungen getrieben, und zu einem Gebrauch genuhet;erstlich, und die gemeinste Bewegung, geschiehetdurchs Wasser, und diese ist die beständigste unddauerhaffteste; die andere Bewegung geschiehetdurch den Wind, ist aber nicht so beständig noch jdauerhafftig; die dritte Bewegung geschiehet ent-weder durch Thiere oder denen Menschen sechsten. l
4»
Die Bewegung derer Machinen durchs Wasserist die geschwindeste, stärkeste, beständigste und dauer»Haffteste, und wird denen andern allen vorgezogen, 'und beliebet, wenn man dasselbe nur allemal haben jund anbringen kann, in Ermangelung dessen aber er- ,wählet man den Wind,wo aber auch diese Bewegungnicht anzubringen ist, und doch eine erhaltene Kraftdurch eine vortheilmasige Bewegun; geschehen muß,so treibet man dieselbe durch Gabelwerk mit Ochsenoder Pferden.
5.
Wenn in einer Bewegung eine Sache die ande-re umtreiben svll,so muß diejenige Kraft stärker seyn,so dazu soll angewand werden, als diejenige, so sollbeweget werden, darum ist bey Erbauung einer ö/la-cbme vor allen Dingen darauf zu sehen, daß dieKraft, so etwas bewegen soll, gegen der Last so muß
bew^