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Gründliche Anleitung Zu der vollkommenen Bau-Kunst : So da bestehet In der Arithmetica Decimali, Geometrie, Civil- und Militair-Bau-Kunst, Perspectiv, Geographie, Hydrostatick, Mechanick und Hydraulick / Durch die besten Authores bewähret Und mit vielen Kupfern erläutert ... gestaltet und gezeichnet von Johann Gottfried Jugel
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615
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*Ü0t1 der Mechtnic. I f

daHgrosse Getreib eingretffen, wiederum halb so großals das Getreib, und endlich die Kamm-Räder, so mitihnen an einer Welle stehen 'zmal so groß als sie, dieStirn-Räder, und smalfogroß als die Getriebe ge-macht, wollen wir nun wissen die Kraft, welche erfor-dert wird, die Mühl-Steine mit einander zu treiben,so wird sich leicht finden, wenn wir dem Mühl Steinam Radio gegen den Radium des Getriebes setzen wie* gegen r, und ülpponiren, daß 2 Centner Kraft er-fordert werden, den Mühl-Stein unmittelbar anseine Circumferenz so schnell umzulreiben, so ist klar,daß eben dieselbige an jeden Getriebe umzutreiben rCentner erfordert wurden. Ferner, weil das Stirn-Rad gegen den Kamm-Rad sich verhält wie r gegen3, so ist klar, daß daselbst müste vor jeden Steininsgesamt vor beyde Steine > 5 Centner angewendetwerden, wogegen doch nur die Helffte so viel an denMüht-Rad nicht gar doppelte Kraft anzuwenden,die Factum ausgenommen, als unmittelbar an denMühl-Stein. Die Zeit hingegen auszurechnen solaufst das Kamm-Rad mit dem Skirn-Rad rmalherum, bis das Mühl-Rad mit dem grossen GemcheI mal, das Getriebemit dem Müht-Srein lauff- rmalum, bis das Kamm Rad imal und folge, de ionaf,bis das Muhl-Rad imal, welches so offl ist, als anden fchnellesten Mühlen in der Welt kann a-fun>enwerden. Da svnsten die geb auchliche Proportionist, smal gegen imal, diese Proportion nun zu er-halten , müßte das Getriebe grösser werden, und dieVerhältnisse gegen den Kamm-Rad bekommen wie1 gegen 4|, Die Construction r un ferner durch Rech-nung zu finden, will ich den Radium des Mühl-Rads auf to Fuß sehen, so bekommt der Radius des

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