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Gründliche Anleitung Zu der vollkommenen Bau-Kunst : So da bestehet In der Arithmetica Decimali, Geometrie, Civil- und Militair-Bau-Kunst, Perspectiv, Geographie, Hydrostatick, Mechanick und Hydraulick / Durch die besten Authores bewähret Und mit vielen Kupfern erläutert ... gestaltet und gezeichnet von Johann Gottfried Jugel
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626
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626 VIII. Theil,

Die seht mehreste gebräuchliche Att, welche anvielen Orten hin und wieder zu sehen ist, bestehet ineiner Welle, die mit der Mühl» Welle in gleicherLänge ist, und oben unter den Dache der MühbWellen eingesetzet ist, daß ihreS^Durchmessers Endegerade über der Mitten der Mühl,Wellen durchauszutrifft. Die Mühl-Weüe wird mit ihren Zapft»auf einen vier.eckigten Rabmen geleaet, welcher auftbeyden Seiten mit einer Nuth versehen, in eint»Falz zwischen Hölzern kann in die Höhe gezvgeliwerden, und geschiehet solches insgemein bey alle»solchen Werken. Dieser Rahmen nun wird a»die beschriebene Wellen mit Ketten gehänget, unvwenn selbiger durch Hülffe einer Machine unrgedre^het wird, zusamt dem Mühl-Rad in die Höhezogen. |

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Nun wird man bekennen müssen, daß die Cob-struction kostbar und weitläufftig sey, und das Auftheben mit weit weniger Mühe geschehen könne; übetes wird alsbald eingewendet r Es sey nicht um dasAufheben alleine zu thun, sondern auch darum, daßbeyde Enden der Mühl-Wellen mit einander gaul-u gleich aufgehoben werben, und ste solchen nach ^surat in ihren horizontal Situ verbleibe, dervhalbe»wird es unstreitig vor besser gehalten werden, wen»man mir gerinaern Machinen zukommen kann, ohi»diesen Vortheil des erhaltenen horizontal Standszu verb brrn Dazu kann man sich nun beyderseitseiner Wi bedienen, und den Rahmen durch (t 'ner eitern Stangen, welche innerhalb den Rahmt"gezähmt ist, auszuheden. Es muß aber dieSm^ge in kleine und just gleiche Theile einsetheilek f<» n '

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